Verlustserie beendet
Grüne im Aufwind

Nach einer langen Serie von Verlusten sind die Grünen seit der Bundestagswahl 2002 wieder im Aufwind. Zuletzt legten sie bei der Europawahl im Juni kräftig zu (plus 5,5 Prozentpunkte). Gleichzeitig scheiterten sie in Thüringen nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde - zum Einzug in den Landtag fehlten gerade 5000 Stimmen.

HB HAMBURG. Im Saarland hoffen die Grünen nach Verlusten 1999 nun auf den Wiedereinzug ins Landesparlament. Bei den Kommunalwahlen in diesem Juni kamen sie dort auf 5,8 % der Stimmen (plus 1,4).

Bei der Landtagswahl 1999 hatten die Grünen im Saarland noch 2,3 Prozentpunkte und damit ihre drei Sitze im Parlament verloren. Seit Anfang 2003 gewannen sie hingegen bei allen Landtagswahlen hinzu, während ihr Berliner Koalitionspartner SPD viele Niederlagen einstecken musste. Dabei reichten etwa die Gewinne in Hessen (plus 2,8), Niedersachsen (plus 0,6) und Hamburg (plus 3,7) nicht aus, um die Verluste der Sozialdemokraten auszugleichen und Rot-Grün wieder an die Macht zu bringen.

Auch in Bremen blieb die Partei 2003 trotz des guten Ergebnisses von 12,8 % der Stimmen in der Opposition. Derzeit sind die Grünen im Bundestag, im Europaparlament und in 10 der 16 Landtage vertreten, nicht hingegen in den fünf ostdeutschen Ländern und im Saarland. Grüne Minister gibt es im Bund, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen.

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