Versorger
RWE dementiert geplanten Strompreisanstieg

Der größte deutsche Stromkonzern RWE bestreitet, dass einige seiner Regionalgesellschaften den Strompreis zum Jahreswechsel kräftig anheben wollen. Allerdings schränkte der Versorger ein, es gebe kein grundsätzliches Nein zu Preiserhöhungen, sondern nur ein vorläufiges.

HB ESSEN. Man habe noch keine Entscheidung über eine mögliche Veränderung des Strompreises getroffen, sagte ein Sprecher der übergeordneten Vertriebstochter RWE Energy am Mittwoch. Es gebe derzeit keine dahingehenden Beschlüsse, auch nicht bei den Regionalversorgern.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte am Mittwoch berichtet, regionale RWE-Versorger wollten entsprechende Anträge stellen. Viele der zwölf Millionen von RWE versorgten Haushalte müssten sich demnach darauf einstellen, dass sich ihr Strom einschließlich der künftig höheren Mehrwertsteuer um insgesamt elf Prozent verteuern werde.

Der RWE-Energy-Sprecher betonte aber, für Aussagen über die künftige Höhe des Strompreises sei es derzeit noch zu früh. Zu den Einflussfaktoren gehörten neben den Strombeschaffungskosten und der Mehrwertsteuer auch die von der Bundesnetzagentur festzulegenden Netzentgelte. Da es über diese noch keinen Bescheid gebe, könne man noch keine Anträge stellen. „Erst wenn die Bescheide da sind, können wir unsere Kalkulation aufnehmen.“

Von den Regionalgesellschaften des RWE-Konkurrenten E.ON Energie in Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen, Brandenburg und Thüringen gibt es dem Zeitungsbericht zufolge noch keinen Antrag auf höhere Haushaltstarife. Bei E.ON Energie war am Mittwoch zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

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