Verteidigungsminister weist Spekulationen zurück
Struck will nicht vorzeitig zurücktreten

Der gesundheitlich angeschlagene Verteidigungsminister Struck will bis 2006 Minister bleiben. Er trat Spekulationen entgegen, er werde vorzeitig abgelöst.

HB BERLIN. Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) hat sich erstmals persönlich zu Spekulationen geäußert, er werde als Minister im Herbst abgelöst. Der «Spiegel» berichtet, Struck habe vor Führungspersonal seines Hauses gesagt, er werde sein Amt nicht aus gesundheitlichen Gründen abgeben.

Struck erklärte demnach, "ich habe die Absicht, bis zum Ende der Legislaturperiode zu bleiben – wenn der Kanzler es will". Darüber gebe es zwischen Schröder und Struck eine Abmachung, hieß es aus Ministeriumskreisen.

Struck plant, bereits Mitte August die Geschäfte wieder aufzunehmen. Derzeit erholt er sich noch in Süddeutschland. Er war Mitte Juni nach offizieller Darstellung nach einem Schwächeanfall in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Medienberichten zufolge hatte er jedoch Herzprobleme oder einen Schlaganfall.

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