Verwaltung soll verschlankt werden
BA soll Mitarbeiter zur Vermittlung verschieben

Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) soll bei der Verwaltung des Arbeitslosengeldes etwa 3 000 Beschäftigte einsparen und diese künftig bei der Vermittlung von Arbeitslosen einsetzen. Dies geht aus der Kabinettsvorlage für das „Dritte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ hervor, das am Montag der Nachrichtenagentur Reuters vorlag.

Reuters BERLIN. Der Entwurf, der am Mittwoch das Kabinett passieren soll, regelt den Umbau der BA zur Bundesagentur für Arbeit zum 1. Januar 2004. Zudem wird das Leistungsrecht vereinfacht.

„Nach einer notwendigen Übergangszeit werden nach Einschätzung der Bundesanstalt für Arbeit Personalkapazitäten von etwa 3 000 Jahresarbeitskräften frei, die dann zur Verstärkung der Vermittlung und Eingliederung von Arbeitslosen zur Verfügung stehen“, heißt es in der Vorlage. Zudem würden bis zu 2 800 BA-Bedienstete vom Bund übernommen, weil die Zuständigkeit für Außenprüfungen bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit von der BA auf die Zollverwaltung übertragen wird.

Die Bundesregierung hatte zuvor Kritik zurückgewiesen, dass die Bundesanstalt durch Tausende neuer Stellen aufgebläht werde. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, die im Gesetzentwurf zur Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe vorgesehene Zahl von 11 800 weiteren Mitarbeitern in der Arbeitsvermittlung sei eine rein rechnerische Größe, die nach derzeitigem Stand erforderlich wäre, um das Ziel zu erreichen, dass ein so genannter Fallmanager nur noch für 75 Langzeitarbeitslose zuständig sei. Bisher habe ein Mitarbeiter mehrere hundert Arbeitslose zu betreuen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%