„Vielfalt ist auch anstrengend“
Gauck fordert mehr Offenheit für Zuwanderer

Angesichts der steigenden Zahlen hofft Bundespräsident Joachim Gauck auf mehr Offenheit der Deutschen gegenüber den „Neuen“. Die Vielfalt sei auch anstrengend. Die eigene Kultur soll aber auch bewahrt werden.
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BerlinBundespräsident Joachim Gauck hat die Deutschen aufgerufen, Chancen der Einwanderung zu nutzen und Schwierigkeiten zugleich offen anzusprechen. „Probleme dürfen nicht verschwiegen werden, weil die falsche Seite applaudieren könnte“, sagte er am Donnerstag in Berlin bei einer Feier zur Einbürgerung von 23 neuen Bundesbürgern aus mehr als einem Dutzend Herkunftsländer.

Im Schloss Bellevue überreichte Gauck ihnen die Einbürgerungsurkunden und eine Ausgabe des Grundgesetzes. Die Feierstunde war Teil der Veranstaltungen zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes, das am 24. Mai 1949 in Kraft trat.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts zogen 2013 rund 1,226 Millionen Menschen nach Deutschland - so viele wie seit 20 Jahren nicht. Die meisten Zuwanderer - nämlich 727.000 - kamen demnach aus der Europäischen Union (EU). Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatte am Dienstag mitgeteilt, Deutschland sei zu einem der beliebtesten Einwanderungsländer weltweit geworden. Die Bundesrepublik liege gleich hinter den USA erstmals auf Platz zwei.

Deutschland

Anzahl der Ausländer in Deutschland nach Herkunftsland

Stand: 31. Dezember 2012


Gauck nannte es angesichts dessen, dass jeder fünfte Bundesbürger inzwischen familiäre Wurzeln im Ausland habe, skurril, „wenn manche der Vorstellung anhängen, es könne so etwas geben wie ein homogenes, abgeschlossenes, gewissermaßen einfarbiges Deutschland“. Er fügte hinzu, „Alt-Deutsche wie Neu-Deutsche“ sollten sich tolerant begegnen - „als Gleiche und doch Verschiedene“. Vielfalt solle nicht gefürchtet, sondern zukunftsorientiert bejaht werden.

Er wünsche sich einen Alltag, in dem das Eigene geachtet und dem Anderen Raum gegeben werde. „Wer seine eigenen kulturellen Werte gering schätzt, wird kaum von Anderen Respekt dafür erhalten“, sagte Gauck. „Wir wollen nicht, dass Kindergärten aus falsch verstandener Rücksicht auf Sankt-Martins-Umzüge verzichten oder Belegschaften die Weihnachtsfeier in "Jahresabschlussfeier" umtaufen.“

Positiv äußerte sich Gauck zur doppelten Staatsbürgerschaft, die einige der Anwesenden nun besäßen. Dies sei „Ausdruck der Lebenswirklichkeit einer wachsenden Zahl von Menschen“.

Der Bundespräsident wünschte sich eine gelassene Debatte über Probleme, die mit der Einwanderungsgesellschaft auch verbunden seien. Als Beispiele nannte er Ghettobildung, Jugendkriminalität, patriarchalische Weltbilder, Homophobie, Sozialhilfekarrieren und Schulschwänzer. „Gleichzeitig müssen wir aber darauf achten, mit Kritik an diesen Phänomenen nicht ganze Gruppen zu stigmatisieren.“

Gauck machte aber auch klar: „Es kann keine mildernden Umstände geben für kulturelle Eigenarten, die unseren Gesetzen zuwiderlaufen.“ Es müsse „null Toleranz“ gegenüber jenen gelten, die den Grund der Verfassung verließen.

„In manchen Fragen wird kein Kompromiss alle Beteiligten zufriedenstellen und allen Bedenken Rechnung tragen.“ Zugleich plädierte er für die Wahrung eigener kultureller Werte und Traditionen. „Wer vom Bundespräsidenten eine Weihnachtskarte bekommt, wird weiterhin 'Frohe Weihnachten' lesen und nicht etwa 'Seasons greetings'“, sagte Gauck. Die Deutschen lernten, eine größere Pluralität zu akzeptieren und als Normalität zu empfinden. „Was deutsch ist, ist nicht leicht zu fassen, und es verändert sich auch“, sagte er.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Kasperle-Theater an Bindfäden gehalten von oben.

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    Auszug NSA-Abhörprotokoll von Frau Merkel ...

    "Herr Kauder und dann auf die Zeitungs-Titelseiten überall Pfegeheime .. wir haben doch so wenige Plätze. Und BILD und TAZ weniger Porno, ich mag das nicht !"

    "Ja"

    "Und nicht dass jemand wieder ungefragt den Mund aufmacht in der Besprechung nachher, ich frag schon, wenn ich etwas wissen will !"

    "Nein"

    "Und den Posten bei der UNO will ich unbedingt, meinetwegen schon ab Juni nächsten Monat. Hab' die Nase voll. Geben 'se mal beim Welt-Rat Bescheid im Bilderberger-Hotel"

    "Jaja"

    "Und CDU-Europa-Wahlausgang 45 % haben wir ja gesagt, wissen die Auszähler Bescheid ? WO sind die Kopien mit dem CDU-Kreuz drauf ?"

    "Ja, sind vor Ort unter den Wahlurnen versteckt"

    "Und wenn Putin oder Obama anrufen, dann sagen Sie, wir machen alles was ihr wollt, aber nehmen dann 2 Wochen den Telefonhöhrer nicht mehr ab. Dann hat sich das meisst sowieso erledigt"

    "Gute Idee"

  • Die jetzige Zuwanderungspolitik und die der vergangenen Jahrzehnte war und ist ein einziger großer Betrug und Verrat am deutschen Volk im allgemeinen und den Arbeiterschichten ins besonderen.
    1. Die autochthonen Deutschen werden immer mehr verdrängt und zur Minderheit im eigenen Land, was nicht in ihrem Interesse sein kann.
    2. Die Zuwanderung in den Sozialstaat werden die Sozialkassen und letztlich die ganze Bevölkerung immer mehr finanziell belastet.
    3. Durch Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt wird -- ganz im Interesse der Kapital u. Industrielobby -- die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer geschwächt und Arbeiterrechte-Abbau und Lohndumping Vorschub geleistet.

  • Ich habe meine Texte direkt an seine Adresse gerichtet.Je mehr Leute das tun,um so besser.

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