Von 14 auf 3 Prozent
Der tiefe Fall der FDP

Seit der Bundestagswahl im September 2009 hat die FDP Wahlen, ihre Parteispitze und ihre Mitglieder verloren. Die Partei läuft Gefahr, aus drei weiteren Landtagen zu fliegen. Die Fehltritte der Liberalen im Überblick.

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    Kommentare zu "Der tiefe Fall der FDP"

    Alle Kommentare
    • ...die haben aber noch Luft nach unten!

    • Ich sehe aber noch mehr gravierende Fehler bei der FDP
      1. die dicke Freundschaft zwischen Westerwelle und Merkel, die der Partei den Blick trübte, um zu merken, dass Merkel nur ein Ziel hatte: die Partei zu zerlegen, so wie sie es zuvor mit der SPD getan hat.
      Westerwelle hätte nie Außenmin. werden dürfen, sondern in der Innenpolitk bleiben müssen, denn rhetorisch hat er ja was drauf im Gegensatz zu allen anderen
      Nie zurück kontern, wenn ihnen was untergeschoben wird, wie z. B. die Hotelsteuer, die nämlich in Wirklichkeit eine Forderung der CSU war
      Die vielen Bubis in der FDP, die als einzige Lebensleistung lediglich ein überlanges Studium nachweisen können sich dann aber tolle Berufsbezeichnungen geben, wie z. B. Arbeitsmarkterxerte, eine Klatsche für jeden der seit Jahren und Jahrzehnten arbeitet
      Das Abdriften nach links,
      dann das Installieren dieses Hampelmannes Rösler zum Vorsitzenden, der benimmt sich schlimmer, als Studis auf einer Studenten-Party
      das Aufspringen auf den Muslim-Zug, also antideutsche Linien
      Die FDP heute weiß doch gar nicht mehr, was liberale Politik ist.
      Die wissen wahrschienlich nicht mal mehr wer wr der Liberale Dehler war.
      So eine Partei braucht nun niemand und da müssen die sich nicht wundern

    • sie sind so frei - freie-drei-prozent! Wenn drunter: freie-doppel-prozenter! Bei manchem Schimpansen dieser Zeiten kein Problem.

    • Dieser Falschen Doktoren Partei wird wohl kaum jemand nachtrauern. Vielleicht ein paar Hoteliers, aber das wars dann auch schon.

    • gibt es westerwelle überhaupt noch?

    • Bei Parteien bei denen Witze wie: "Was hat ein Smart was die FDP nciht hat? - 2 Sitze" greifen und zeitweise sogar sehr amüsant waren, wird wohl kaum jemand trauern. Wenn Fipsi sogar meint zum Karneval seine besten Sprüche und Peinlichkeiten (sollten wohl Witze sein) zum besten zu geben, wäre ich wphl nciht der einzige der froh wäre, so etwas in der deutschen Politik nicht mehr ertragen zu müssen.

    • Hab grad einen Aussetzer, was hiess die Abkürzung FDP noch gleich? War das
      Freudig Demokratisches Partizipieren?
      Feudales Denkmodell Prinzip?
      Fanatisch Dummheit Propagieren?
      Feiste Deutsche Protegieren?

    • FDP = Fast Drei Prozent
      Christan Lindner, der fleischgewordene Messias der Besser- und Bestverdiener-Sekte FDP, soll nun aus Wasser Wein machen und übers Wasser gehen - muhahaha.
      Naja vielleicht sollte er mal bei Lazarus oder Jesus persönlich nachfragen, die wissen schließlich, wie man von den Toten wieder aufersteht.


    • Lindner gehört auch zur Riege der Jungpolitiker
      Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal Politikern.
      Liest man in Lindners Biographie, gewinnt man den Eindruck von einem Menschen, der vieles ausprobiert, aber bisher nichts erfolgreich zu Ende führte.
      Werbeagenturtätigkeit für die Politik hingeschmissen, KfW Förder-Kredit in Höhe von 1,2 Mio. € in den Sand gesetzt (Moomax GmbH), Neugründung von knüppel lindner communications-GmbHKönigsmacher GmbH nach kurzer Zeit wieder aufgelöst.
      Vielleicht klappt es bei Lindner ja mal mit der Rennfahrerei?
      Dann der Rücktritt als Generalsekretär der FDP.
      Der Mann ist bisher überall gescheitert und soll nun der Retter der FDP sein?


    • Die FDP hat sich bereits vor der Bundestagswahl mit der Koalitionsaussage "nur mit der UNION(unseriöser Politiker)" festgelegt. Es war eine leichte Übung seitens der UNION folglich die FDP politisch auflaufen zu lassen. Ferner war es für die UNION sehr leicht, die FDP mediengerecht zu überfordern und darzustellen, "Gurkentruppe". Die dadurch entstandene Situation ließ Guido Westerwelle förmlich die Felle davon schwimmen. Er machte sich stark, tönte inmitten eines sozialistisch geprägten Deutschland über altrömische Dekadenz. Das war eine Stellungnahme welche jeden Sozi ermuntert das Maul noch weiter aufzureißen. Schlechter konnte es für die FDP überhaupt nicht kommen. Viel Feind, viel Ehr, lief nicht mehr!
      Es stellte sich fortan die Frage, wofür die FDP überhaupt noch steht.
      Eigentlich müßte sich die FDP dort neu aufstellen, wo der Platz der UNION sein sollte. Würde z.B. die CSU(sozialistische UNION) als direkte Opposition zur CDU Landesverbände stellen, würde sich das politische Gefüge zu Ungunsten einer Koalition mit der FDP deutlich verändern. Soweit nach links kann sich die FDP überhaupt nicht auslegen um an die UNION heran zureichen. Eine Koalition mit der SPD scheint tragfähiger. Ferner hat die FDP die Chance mittels direkte Demokratie eine politische Linie zu organisieren. Dieses mit sehenden Auges, das die "Piraten" noch lange nicht regierungsfähig sind, vielleicht auch nie werden. Zurück zur Demokratie wäre für die FDP die Chance die politische Mitte zu stellen.

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