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Diskussion: Kommentare zu: Um was wir die Franzosen beneiden

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 23.01.2013, 06:57 UhrG.N.

    Und um was beneiden die Franzosen uns?
    Wie sehen sie die Deutschen, ihre Freunde!
    Lernen sie gerne Deutsch?
    Was ist mit der Zeit von 1939 bis 45?
    Endlich vergessen, oder spielt diese Zeit noch immer eine Rolle bei unseren Freunden?

    • 23.01.2013, 08:36 UhrUn_Italiano_in_Germania

      Freundschaft ist eine wunderbare Sache, aber wenn diese Freundschaft zum Vorteilnahme gegenüber andere Länder missbraucht wird, wenn diese Freundschaft zu Komplizenschaft mutiert, dann wird die Freundschaft zu einer Art Krebsgeschwür für die Währungsunion. .
      Aber gerade dies ist leider mit der deutsch-französischen Freundschaft, zur deutsch-französische Achse mutiert, Verträge entworfen und durchgesetzt hat die für andere Mitglieder der Währungsunion sehr nachteilig sind, passiert.
      Die Industrieproduktion in Italien ist seit 2007 um mehr als 25% gesunken, obwohl die Lohnkosten in Italien wesentlich niedriger als in Frankreich und sogar niedriger als in Deutschland sind.
      Die Gewinne die deutsche und französische Konzerne in Italien realisiert haben wurden zum größten Teil nicht in Italien, sonder oft ins Nichteuroausland reinvestiert, was aus Sicht Italiens einer massiven Kapitalflucht gleich kommt. Dies hat auch zur Jugendarbeitslosigkeit in Italien geführt.
      Diese Entwicklung wird in absehbarer Zeit zu Verwerfungen innerhalb der Währungsunion führen, wenn nicht wesentliche Änderungen der Verträge vorgenommen werde.
      Eine Alternative für Italien wäre sich an Großbritannien und den USA anzulehnen, was für das Überleben des Landes sich bald als absolut erforderlich und alternativlos erweisen wird.
      Merkel und Hollande wären gut beraten dies zu berücksichtigen und zu bedenken dass in der Vergangenheit meistens der übertriebene Chauvinismus der Nationen für die Innereuropäische Konflikte verantwortlich waren. Was auch fast den Untergang Europas zur Folge hatte.
      Stärke durch Einheit, Gerechtigkeit und Chancengleichheit sollte das Motto für ganz Europa lauten

    • 27.03.2013, 10:33 UhrFreundHein

      Interessanter Beitrag. Ich wundere mich auch, wo den die geniale italienische Ingenieurskunst bleibt. Scheinbar vieles von den großen Brüdern platt gemacht.
      Vor 15 Jahren hat Socimi z.B. eine revolutionäre Straßenbahn entwickelt.
      Daraufhin wurden neue Normen erlassen, die aus jeder Straßenbahn einen Panzer machen. Socimi war dann auch ganz schnell pleite. Von Leichtbau auf Panzer stellt man nicht mal soeben um.

      Und das ist nur eine der traurigen Geschichten.

      Nebenresultat: erhöhter Energieverbrauch für Herstellung und Betrieb von Straßenbahnen.
      Merkel und Steinbrück werden zu recht satirisch als zwei Seiten einer Medaille dargestellt und sind der direkte Weg in stalinistische Verhältnisse.

      Also, mein Freund: Beileid und tröste Dich, wir sind auch dran. Nicht bald, sondern jetzt, es ist nur etwas leise…

  • 25.02.2013, 23:45 Uhrmiro

    Alles schöner Schein.Ich kenne Frankreich seit 50 Jahre sehr gut aus seinem Inneren heraus.Ich kann nur feststellen, dass alle der hier gezeigten Merkmale nichts als Klischees sind.
    Frankreich ist eine sehr ambivalente und vor allem gespaltene Gesellschaft mit riesigem Neidpotential gegenüber allem und allen die ein bischen mehr haben. Dazu
    kommt der überzogene Nationalismus und Nationalstolz, mit dem wir besonders in Deutschland auch garnichts gemein haben.Aber richtig, Frankreich ist landschaftlich ein sehr schönes und Abwechslungsreiches Land.Das war es aber auch schon. Mit Deutschland hat Frankreich nichts gemein.Das sind alles Politikerfloskeln.Wirtschaftlich geht es in Frankreich nicht erst seit kurzem schlecht.Die Wirtschaft in Frankreich, hat seit Mitterand immer mehr seine Wettbewerbsfähigkeit verloren, verbunden mit der gesellschaftlichen Unfähigkeit zu Reformen und Erneuerung.
    Frankreichs Gesellschaft zu fast 50 % organisiert in der
    antiquaren CGT die starr und unbeweglich noch im Steinzeitkommunismus verankert ist.Frankreich war schon immer ein Inflationsland und hat seit seinem Bestehen noch nie einen ausgeglichenen Haushalt zu Stande gebracht.
    Frankreich sehe ich deshalb auch mehr als den Totengräber für den Euro und EU, und dies ist für mich das einzig positive an dem Land.gez.walter werner.de

    • 29.03.2013, 10:42 Uhrpool

      Sehr schön, dass sie das Franzosen-Ding vom Kopf mal auf die Füsse stellen.

    • 16.05.2013, 21:43 UhrGandhi

      Danke Ihnen!! Die Franzosen sind übertrieben patriotistisch, eigentlich eher sehr arrogant!!
      Auch unser Land ist sehr schön, auch unser Essen ist von absolut vielfältiger Küche, aber: nicht nur ich habe keine Lust, für diese "Lebenskünstler" zu zalhlen, habe keine Lust, mir dieses politische Speichellecken länger anzu hören und als Erfüllungsgehilfe herhalten zu müssen !!

  • 29.03.2013, 10:46 Uhrpool

    Erst holt sich die geräuschvolle Flachheit der Finanzkapitalspezies Elemente zur Macht, welche den Genuss der Macht als Ergebnis betrachten, dann schwelgt sie in Rührseligkeit ob einger Pixelgraphiken, um ihrer Armseligkeit zu entgehen. Wir hatten alles und nun haben wir nichts, bis auf das Substrat aller Bemühungen: Zeit ist Geld.

  • 29.04.2013, 20:54 Uhrstatesman

    Bardot und Zidane sind Schnee von gestern.
    Wenn man nicht unbedingt die teuren und überfüllten Strände im Sommer belegen will, gibt es in Deutschland mindestens genauso viel zu sehen und zu konsumieren als in Frankreich.

    Alle anderen Statements stammen von frankophilen Besserwiassern, die noch nie Deutschland so wie die vielen Ausländer bereist haben.

  • 16.05.2013, 23:45 UhrAxel

    Bonjour de Paris! Wenn ich Euch Deutschen das echte Frankreich zeige, dann wird Euch Angst und Bange und Ihr seid nach 2 Tagen wieder abgereist ...

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