Deutschland

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Von Reuter bis Wowereit: Die Bürgermeister einer besonderen Stadt

Von der geteilten Stadt bis zur Bundeshauptstadt: Berlin war politisch immer von herausragender Bedeutung - und damit auch die Oberhäupter der Stadt. Seit 1949 mussten sich die Oberbürgermeister und später Regierenden Bürgermeister von Berlin den besonderen Aufgaben einer besonderen Stadt stellen. Nicht wenige von ihnen scheiterten.

von Laura-Patricia MontorioBild 1 von 13

1948 hielt Ernst Reuter (SPD) vor der Reichstagsruine noch seine berühmte Rede („Völker der Welt“), in der er sich gegen eine Preisgabe der Stadt aussprach. 1948 wurde er zum Oberbürgermeister des Berliner Westsektors gewählt und behielt das Amt bis 1953. Die Berlin Blockade war ein einschneidendes Ereignis seiner Amtszeit. Reuter bat die Amerikaner um Unterstützung und stellte sich dem sowjetischen Machtspiel mit der berühmten Luftbrücke entgegen. (Foto: Reuter Getty Images)