Deutschland
Von Schröder bis Gysi

Gerhard Schröder, Bundeskanzler: "Diejenigen, die einen Wechsel im Amt des Bundeskanzlers angestrebt haben, sind desaströs gescheitert (...). Ich fühle mich bestätigt, für unser Land dafür zu sorgen, dass es auch in den nächsten vier Jahren eine stabile Regierung unter meiner Führung geben wird."

Angela Merkel, CDU-Chefin: "Jetzt geht es darum, eine stabile Regierung zu bilden, und dafür haben CDU und CSU ganz eindeutig den Auftrag. (...) Wir können stolz erhobenen Hauptes sagen, wir sind die stärkste politische Kraft in diesem Lande."

Franz Müntefering, SPD-Chef: "Frau Merkel hat die CDU in die Westerwelle-Ecke geführt, und da haben einige sich für das Original entschieden. (...) "Eines ist eindeutig klar: Es wird eine Form der Zusammenarbeit wie eine Koalition oder eine Duldung mit der PDS nicht geben."

GuidoWesterwelle, FDP-Chef: "Klarheit hat gesiegt. Das sieht man am Wahlergebnis der Freien Demokratischen Partei. (...) Für eine Ampel und andere Hampeleien stehen wir nicht zur Verfügung."

Edmund Stoiber, CSU-Chef: "Wir werden mit allen Parteien außer der Linkspartei Gespräche führen. (...) Ich komme nach Berlin, wenn die Konstellationen stimmen."

Krista Sager, Grünen-Fraktionschefin: "Die eigentliche Überraschung ist nicht, dass es für Rot-Grün nicht reicht, sondern dass die CDU unter den Ergebnissen von Herrn Stoiber bleibt."

Gregor Gysi, Spitzenkandidat der Linkspartei: "Was sich heute verändert hat noch vor allem anderen, ist, dass wir seit Anfang der 50er-Jahre erstmalig eine ernst zu nehmende Linkskraft gewählt bekommen haben."

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