Von Treffen der G7-Staaten
Regierung setzt auf Selbstverpflichtung der Hedge-Fonds

Bei der Umsetzung der deutschen Initiative für mehr Transparenz in der Hedge-Fonds-Branche setzt das Bundesfinanzministerium auf eine Selbstverpflichtung der Finanzinvestoren. "Ich glaube, dass die Industrie selber ein Interesse an einer möglichen Selbstverpflichtung haben sollte", sagte Finanzstaatssekretär Thomas Mirow dem Handelsblatt.

HB BERLIN. Von dem Treffen der G7-Staaten mit Managern wichtiger Hedge-Fonds am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds am Wochenende in Washington erwartet Mirow jedoch keinen Durchbruch. "Dafür ist es noch zu früh. Es ist noch viel Überzeugungsarbeit nötig", sagte Mirow weiter.

Im Mittelpunkt des Treffens stünde der Informationsaustausch. "Wir wollen und müssen mehr darüber erfahren, wie sich die Hedge-Fonds finanzieren, welche unternehmerischen Ziele sie verfolgen und wie sie selbst die Risiken ihres Geschäfts für die internationalen Finanzmärkte einschätzen", sagte Mirow, der Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) in Washington vertreten wird.

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands beurteilt Mirow ebenso positiv wie Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU), der die Wachstumsrate für dieses Jahr auf mehr als zwei Prozent anheben will. "Hinter den guten Wachstumsdaten steht mehr als nur ein konjunkturelles Strohfeuer. Auch das Wachstumspotenzial ist gestiegen. Sofern keine außergewöhnlichen Ereignisse die Weltwirtschaft schocken, kann dieser Aufschwung noch einige Zeit anhalten", sagte Mirow dem Handelsblatt.

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