Vor endgültiger Endscheidung der Bundespartei
Erste PDS-Landesverbände mit neuem Namen

Die ersten Landesverbände der PDS haben der Umbenennung in "Die Linkspartei" zugestimmt. Unter der neuen Politmarke will die PDS gemeinsam mit der WASG und deren Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine antreten.

HB DRESDEN/HANNOVER. Als erste Landesverbände haben die PDS in Sachsen und in Niedersachsen am Samstag ihrer Umbenennung in „Die Linkspartei“ zugestimmt. Unter dem neuen Namen will die PDS bei einer vorgezogenen Bundestagswahl zusammen mit der linken Wahlalternative WASG antreten, die von Gewerkschaftern und Ex-Sozialdemokraten gegründet wurde.

Am 17. Juli entscheidet die Bundes-PDS über die Umbenennung. Ein Bundesparteitag der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit hatte vor einer Woche mit großer Mehrheit dafür gestimmt, gemeinsam mit der PDS zur geplanten Bundestagswahl im September anzutreten. Derzeit entscheidet die WASG-Basis in einer Urabstimmung darüber.

Als erster ostdeutscher Landesverband beschloss der außerordentliche PDS-Landesparteitag in Dresden am Samstag bei nur einer Nein-Stimme die Umbenennung in „Die Linkspartei. PDS Sachsen“. Damit sei der Weg frei für ein starkes Linksbündnis, sagte Cornelia Ernst, die Vorsitzende des mit rund 15.280 Mitgliedern größten PDS-Landesverbands. Bei der letzten Bundestagswahl kam die PDS in Sachsen auf 16,1 Prozent der Stimmen. Auch in Niedersachsen fiel das Votum für den neuen Parteinamen deutlich aus.

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