Ist es die Aussicht auf einen vorgezogenen Ruhestand? Oder ist es der Druck, vom Stress im Job befreit zu werden? Die Zahl der Frührentner, die Abschläge in Kauf nehmen, ist auf einen Rekordstand geklettert.

Kommentare

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  • Regierung will Beamte bei Pensionen besserstellen
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    Sie säen nicht, sie ernten nicht, und dennoch ernährt sie der Steuerzahler (zwangsweise).
    Diese "Parasiten" wurden schon in der Bibel beschrieben.
    Und jetzt sollen sie - schon wieder - "bessergestellt" werden.
    Im Gegenzug wird das Rentenniveau auf 43% "abgeschmolzen".

    "Ehemalige Staatsbedienstete gehören im Ruhestand zu den „Bestverdienern“."

    Nicht nur "Ehemalige", auch "Aktive". Man muß sich nur die Statistiken ansehen. Überall führen die "Beamtenhaushalte".
    Es wird Zeit, das Beamtentum abzuschaffen. Es ist ein Relikt aus der Kaiserzeit und passt nicht mehr ins 21.Jahrhundert.

  • Vorgezogener Ruhestand
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    Früher soll es sogar möglich gewesen sein, mit 55 OHNE ABSCHLÄGE in den Ruhestand zu gehen.
    Dann kam rot-grün mit seinen "Segnungen" Hartz IV, Agenda 2010, Ich-AG, Mini Jobs, Niedriglohn, etc. pp.!
    Und dann kam Riester! Seitdem gibt es Abschläge von 3,6%/a
    Und dann kam Münte (Rente mit 67). Das bedeutet Altersarmut!
    Eine weitere "Segnung" ist das Absenken des Rentenniveaus aüf 43%. Das gilt natürlich nicht für Beamte, die erhalten weiterhin 73% ihres letzten Nettos (nachdem sie vorher noch "befördert" wurden.

    Und selbst wer 45 Jahre Beiträge gezahlt hat, erhält dann nicht mehr als jemand, der nie in seinem Leben gearbeitet hat; das nennt sich "Grundsicherung".

    Aber wie siht es heute in unserer Arbeitswelt aus?

    Neulich, bei einem Bewerbungs-/Vorstllungsgespräch
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    Personalchef: Wie alt sind Sie?
    Bewerber: Ich bin erst 50/40 geworden.
    Personalchef:Das tut mir leid, sie sind zu alt für unser junges und dynamisches Team. Beantragen Sie doch Rente.

    Personalchef: Wie alt sind Sie?
    Bewerber: Ich bin erst 20 geworden.
    Personalchef: Das ist gut. Sie haben sicher schon 10 Jahre Berufserfahrung in einer leitenden Position und sprechen min. 10 Fremdsprachen.
    Ich kann Ihnen in unserem jungen und dynamischen Team eine Praktikantenstelle für ein Jahr ohne Bezahlung anbieten.

  • HANDELSBLATT 25.01.2013, 03:11 Uhr
    Bewusstseinswandel: Deutsche bleiben immer länger im Berufsleben

    Deutsche arbeiten immer länger. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit. Sie sieht in der steigenden Beschäftigungsquote Älterer einen Bewusstseinswandel - mit einem blinden Fleck.

  • @ VMC
    Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!!
    Uralte Weisheit.

  • Frührentner? Kein Mensch verzichtet freiwillig auf mehr Einkommen. Auch ich wurde von den Arge-/Jobcentermitarbeiter gezwungen, weil sie nicht gewillt bzw. fähig waren mich, zu vermitteln. Handeln sie auf Anweisung der Politiker, weil ältere Deutsche nicht mehr arbeiten sollen und dafür Platz für Ausländer machen sollen? Wieso werden Leute ab ca. 45 nur noch entlassen und nicht mehr eingestellt?

  • Der Frau von der Leyen muss einfach heftig widersprochen werden.
    Für mich ist jeder arbeitsfähige Frührentner ein Arbeitsloser.
    Die Gründe für die Frühverrentung werden hier einfach verniedlicht und "bagatellisiert", entschärft für das Volk - oder gelogen?
    Wenn ein Hartz 4 - Bezieher, langarbeitslos quasi in die Rente gezwungen wird - das ist einfach Nötigung.
    Deutschland schafft sich weiter ab!
    Keine Stimme mehr den Parteien, die uns , das Volk verraten.

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