Vorsitz der Euro-Gruppe

Steinbrück will Schäuble nicht auf Chefposten

Die Idee, Wolfgang Schäuble zum Chef der Euro-Gruppe zu machen, hält Peer Steinbrück für grundfalsch. Das habe allerdings mit Schäuble selbst nichts zu tun. Vielmehr solle Deutschland nicht den Schiedsrichter stellen.
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Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hält Wolfang Schäuble als Eurogruppen-Chef für einen Fehler. Quelle: dpa

Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hält Wolfang Schäuble als Eurogruppen-Chef für einen Fehler.

(Foto: dpa)

BerlinDer frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) ist dagegen, dass sein Nachfolger Wolfgang Schäuble (CDU) neuer Chef der Euro-Gruppe wird. „Ich halte das für einen Fehler“, sagte der mögliche SPD-Kanzlerkandidat der Deutschen Presse-Agentur. Er sei davon überzeugt, dass Deutschland „als größtes Schiff im Konvoi der Europäischen Währungsunion“ nicht in die Position eines Schiedsrichters innerhalb der Europäischen Union kommen sollte.

Der bisherige Euro-Gruppenchef, Luxemburgs Regierungschef und Finanzminister Jean-Claude Juncker, will sein Amt aufgeben - als möglicher Nachfolger gilt Schäuble. Der Euro-Gruppenchef muss in Zeiten der Eurokrise die Euro-Finanzminister koordinieren, daher gilt die Aufgabe als wichtiger, aber auch zeitintensiver Schlüsselposten.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

(Foto: dpa)

„Dies würde ich einem Land überlassen, das erkennbar eher in der Lage ist, zwischen verschiedenen Interessen, insbesondere der größeren Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, zu vermitteln“, sagte Steinbrück. Es gehe dabei gar nicht um Schäuble, betonte der 65-Jährige. „Das würde auch für einen anderen Kandidaten Deutschlands gelten, von mir aus Herrn Müller-Lüdenscheid.“

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle warb hingegen eindringlich für Schäuble. Dieser sei ein hervorragender Fachmann und ein herausragender Europäer, sagte er der Zeitung „Die Welt“ (Dienstag). „Er ist in ganz Europa hoch anerkannt.“ Und was die angebliche Ablehnung der Franzosen betreffe, werde man erst nach der Parlamentswahl am 17. Juni wissen, „was taktische Spielchen der Franzosen waren und was nicht“.

„Es wird einsam um die Kanzlerin“
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24 Kommentare zu "Vorsitz der Euro-Gruppe: Steinbrück will Schäuble nicht auf dem Chefposten"

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  • Peinlich der Peer Steinbrück. Der europäische Gedanke ist, dass die Staatsbürgerschaft eben kein Kriterium für nichts mehr sein darf. Aber der Mann tritt alles mit Füssen, was er nur kann. Und seine Angriffe gegen die Schweiz sind umso peinlicher, als er als Abgeordneter die Hälfte seiner Bezüge steuerfrei bezieht. Legale Steuerhinterziehung. Und dann aber den Moralapostel spielen. Kein anderer Politiker ist so offensichtlich scheinheilig wie der Mann.

  • das ist kleinkarriert sowohl gegen über herrn sarrazin als auch gegenüber herrn steinbrück. beide thematisieren - sprechen zu den menschen. viele schweigen bequem. beide haben mehr niveaue und zivil courage als die bequemen sch...find ich.

  • Bald werden wieder mehr Soziopathische Personalfluktuationen geben.

  • Schäuble ist der richtige Mann als Mister EURO. Er ist der größte Schuldenmacher den Deutschland jemals hatte u. als Lebenswerk sieht er die Legalisierung der 80 Milliarden Schwarzgelder von Steuerhinterzieher in der Schweiz, durch ein entsprechendes Abkommen. Der Normalbürger in D wird von ihm nur noch verhöhnt.

  • Es ist erschreckend, welche schwachsinnig-dofen anti SPD/Steinbrück Forumbeiträge hier abgegeben werden. Insofern fragt man sich, ob es bei dieser Denke Deutschland nicht recht geschieht, die von Merklel und Schäuble dem Land auferlegte Bürde, für die Schulden der Club Med Länder zu bürgen. Im Übrigen ist Schäuble als der Mann mit dem Koffer in die Geschichte der BRD eingegangen und hat in dieser Angelegenheit ein eidesstattliche Versicherung abgegeben, die der seiner Schatzmeisterin diametral widersprach. Somit der ideale deutsche Kandidat als Eutrogruppenchef.

  • Mehrere Medien bericheten schon darüber, dass Herr Steinbrück durch seine häufige Abwesenheit im Bundstag auffällt.
    Er wird vom Steuerzahler dafür bezahlt im Bundestag zu sitzen und die Politik zu gestalten. Im Beamtenrecht heißt es:" Der Beamte hat sich mit voller Hingabe seinem Beruf zu widmen". Der Beamte darf im Monat höchstens 200.- Euro dazuverdienen und meines Wissens ist die Zeit für eine Nebentätigkeit auch sehr begrenzt vom Gesetzgeber. Und er muss sich die Nebentätigkeit genehmigen lassen. Und da wird so genau geschaut, dass da ja keine Interessenskonflikte geben könnte.
    Kann man von einem Politiker nicht mindestens genau so viel verlangen wie von einem Beamten.
    Da sieht man schon, was Hern Steinbrück wichtig ist !! Nicht Deutschland sondern sein persönliches Geld scheffeln. So etwas will Bundeskanzler werden, kein gutes Vorbild. Kein Verantwortungsbewußtsein !!
    Und dann noch die Aussagen, dass sich Deustchland so zu sagen versklaven lassen sollte.
    Der Mann solte sich schämen, sein Bundestagsmandat zurückgeben und aus der Politik ausscheiden.

  • 1) Herr Steinbrück ist jemand, der vom Eurowahn persönlich unheimlich profitiert. Deswegen will er den Euro um jeden Presi. Nach außen hin den Saubermann spielen und an statt im Bundestag zu sitzen, was seine Aufgabe ist, bleibt er den Sitzungen nach Presseberichten sehr, sehr oft fern. Da hält er lieber privat Vorträge, für die er jedes Jahr mindestens 600.000 .- Euro nebenbei kassiert. Manche Zeitungen sprechen sogar von einer Milion Euro. Aber jeder regt sich über Herrn Sarrazin auf, weil er mit seinem Buch Geld verdient. Das kann er ja - niemand muss sein Buch kaufen und er wird auch nicht von uns Steuerzahlern bezahlt. Herr Steinbrück schon und er kassiert da liebe privat ab.

    Herr Steinbrück wurde vom Wähler gewählt und hat von ihm ein Mandat bekommen Politik zu machen. Es braucht ja auch Zeit die privaten Vorträge auszudenken, zu gestalten, sie schreiben zu lassen, an die Veranstaltungsorte zu fahren etc. Für das alles hat Herr Steinbrück Zeit.

  • Wer nächstes Jahr die SPD wählt und damit natürlich auch die antidetuschen Grünen, muß sich darüber klar sein, dass es das dann mit Deutschland war

  • Herr Steinbrück hat es vollständig aufgegeben eine Poliik zu vertreten, die die Interessen Deutschlands und des deutschen Steuerzahlers vertritt, womit nicht gesagt ist, dass Herr Schäuble dieses im Sinn hätte. Herr Steinbrück ist allerdings so einbetoniert in seiner Denke und unfähig über den Tellerrand seiner festgefahrenen ideologischen Voreingenommenheiten zu blicken, dass man in Depressionen bei der Vorstellung verfallen könnte, dieser Mann würde einmal als Kanzler für die deutsche Politk verantwortlich sein. [...]

    [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]

  • Wer SPD wählt, wählt Steinbrück und wer Steinbrück wählt, wählt ... na was? Vielleicht "Die hard (strib langsam)- Deutschland, jetzt erst recht"?
    Ein Volk, was solche Politiker hat braucht keine Feinde mehr.

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