VW und der Dieselskandal
Winterkorn sagt vor U-Ausschuss des Bundestags aus

Der Untersuchungsausschuss des Bundestags zum VW-Dieselskandal steuert auf einen Höhepunkt zu: Am Donnerstag nächster Woche tritt Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn auf. Sein Kommen hat er jetzt zugesagt.
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BerlinEs ist Martin Winterkorns erster größerer öffentlicher Auftritt seit dem Rücktritt im September 2015. Damals hatte er eigene Fehler abgestritten. „Ich tue dies im Interesse des Unternehmens, obwohl ich mir keines Fehlverhaltens bewusst bin“, sagte er. Längst es aber klare Hinweise darauf, dass Winterkorn bereits am 27. Juli 2015 über die Abgasaffäre informiert wurde. Dazu werden ihn nun auch die Parlamentarier befragen wollen.

Nach der Festnahme eines VW-Managers in den USA sei offenkundig, dass es Informationswege gab. „Da muss Herr Winterkorn erklären, warum er auch davon nichts wusste“, sagte der Ausschussvorsitzende Herbert Behrens (Linke) dem Handelsblatt. „Wir erhoffen uns Erklärungen wie das Betrugssystem im Wechselspiel mit der nicht vorhandenen Überwachung des Staates entstehen konnte“, sagte Oliver Krischer (Grüne).

Begleitet wird Martin Winterkorn von seinen Anwälten, Kersten von Schenck und Felix Dörr. „Unser Mandant wird selbstverständlich der Ladung des Untersuchungsausschuss folgen. In welchem Umfang er sich äußern wird, bleibt abzuwarten“, sagte Dörr dem Handelsblatt.

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  • Herr Winterkorn braucht nicht aus zu sagen. Er muß nur alle Strafen persönlich bezahlen und zur Abschreckung ins Gefängnis.

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