Wachstum von 2 plus x nötig
BA: Arbeitsmarkt entspannt sich erst 2005

Trotz eines spürbaren Konjunkturaufschwungs wird sich dieser Trend nicht sofort auf den Arbeitsmarkt in Deutschland niederschlagen. Frühestens 2005 sei mit einer nachhaltigen Verringerung der Arbeitslosenzahlen zu rechnen, hieß es am Mittwoch in Nürnberg bei der Bundesagentur für Arbeit.

HB NÜRNBERG. Dazu sei jedoch ein „Wirtschaftswachstum von zwei plus x“ nötig, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt am Mittwoch bei der Vorlage der Arbeitsmarktdaten für Juli. Sollte die Wirtschaft in diesem Jahr wie allgemein erwartet um 1,8 % wachsen, gehe er davon aus, dass die saisonbereinigten Zahlen im Herbst nicht mehr steigen. Es könne dann zu einer Stabilisierung kommen. Alt bekräftigte die Einschätzung der BA, dass sich die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Herbst der Vier-Millionen-Grenze nähern könnte.

Die Zahl der Arbeitslosen stieg von Juni auf Juli um 126 500 auf 4,36 Mill. und markierte den höchsten Juli-Wert seit der Wiedervereinigung. Auch saisonbereinigt verschlechterte sich die Lage. Nach Herausrechnen der jahreszeitlichen Einflüsse stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Juni um 11 000.

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