Waffen für den Irak
Deutschland kann nur brüchige Schutzwesten liefern

Deutschland diskutiert über Waffenlieferungen in den Irak. Aber was kann die Bundeswehr überhaupt beitragen? Ein großer Teil der fraglichen Ausrüstung ist offenbar veraltet oder defekt.
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BerlinDie Bundeswehr kann nach einem Zeitungsbericht die Zusage, die kurdische Armee im Kampf gegen die IS-Terrormilizen auszurüsten, nur teilweise erfüllen. Das gehe aus einen vertraulichen Papier des Bundesverteidigungsministeriums für Generalinspekteur Volker Wieker hervor, das der „Bild“-Zeitung vorliege.

Demnach können Schutzwesten gar nicht geliefert werden, weil die zur Verfügung stehenden Westen veraltet und die Schutzplatten im Innern brüchig geworden seien. Sie würden keinen Schutz bieten, heiße es in der Aufstellung.

Bei Nachtsichtgeräten seien von mehr als 1000 geplanten lediglich 680 sofort verfügbar. 400 könnten vermutlich erst in drei Wochen besorgt werden. Die Geräte seien Mangelware bei der Bundeswehr.

Beim Kleinlaster Unimog gebe es ebenfalls massive Probleme. Von 58 möglichen Autos, seien 35 nicht einsatzbereit, hätten keine Zulassung mehr für die Verwendung in der Bundeswehr und müssten teuer repariert werden. Problemlos lieferbar seien nur Schutzhelme, Funkgeräte und Metall-Detektoren, schrieb das Blatt.

Nach einem Bericht von „Tagesschau.de“ ist im Verteidigungsministerium auch die Lieferung von Panzerabwehrraketen vom Typ „Milan“ im Gespräch. Die kurdischen Peschmerga-Streitkräfte verlangen solche Waffen, um die von der IS-Miliz erbeuteten gepanzerten Fahrzeuge wirksam bekämpfen zu können. Die „Milan“-Raketen sind 12 Kilogramm schwer und 90 Zentimeter lang.

Seit den 70er-Jahren wurden von dem deutsch französischen Konsortium Euromissile (heute MBDA) 10.000 Abschusswaffen und 350.000 Raketen produziert und in rund 40 Länder exportiert. Die Bundeswehr beschaffte 1600 Waffen.

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Bundeswehr verschiebt Hilfsflüge

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  • Bundesregierung zu Waffenlieferungen an Kurden bereit
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    Aber was kann die Bundeswehr überhaupt beitragen? Ein großer Teil der fraglichen Ausrüstung ist offenbar veraltet oder defekt.

    Mit anderen Worten, die Bundeswehr will ihren Schrott loswerden.
    Wenn schon Waffenlieferungen, dann neue und funktionierende Waffen und keinen ausgemusterten Schrott.

    Die Bundesregierung ist zu Waffenlieferungen in den Nordirak bereit, um kurdische Truppen im Kampf gegen die Terrorgruppe »Islamischer Staat« (IS) zu unterstützen. Innerhalb der nächsten Woche werde geprüft, welche Waffen geliefert werden können, sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Mittwoch in Berlin.

    Die Regierung will also erst einmal prüfen und prüfen und prüfen. Danach folgen endlose Debatten und danach nichts.

    Der Bundestag soll über die Lieferungen lediglich unterrichtet werden und nicht entscheiden.

    Da wird es wohl Streit geben. Und zwar nicht nur mit der Opposition.

  • Sollten IS-Kämpfer durch deutsche Waffen sterben, könnte die Terror-Bedrohung in Deutschland eine neue Dimension erreichen. Denn gerade erschien die von der IS herausgegebene radikale Kampfzeitschrift „Dabiq“ zum ersten Mal auf Deutsch.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kampfzeitschrift-erstmalig-auf-deutsch-terrorakte-in-deutschland-sollten-is-kaempfer-sterben_id_4065160.html

    Ich denke die Deutsche Polizei hat Personalbedarf !!!!

  • Was erwartet man von Leuten die nicht einmal in der Lage sind einen Flughafen zu bauen. Vor 3000 Jahren die Pyramiden, vor 100 Jahren den Panama Kanal und heute? Vieleicht koennen wir Kitas mit multi-kulti Pädagogen in die Krisenregion liefern?
    Anbetracht dieses Unvermoegens sollte man sich auch nochmal genau ueberlegen ob man wirklich einen Krieg mit Russland anzetteln will. Das koennte ganz boese enden, wie 1918 oder 1945 auch schon.

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