Wahl 2013: CDU und FDP hoffen auf eine gemeinsame Zukunft

Wahl 2013
CDU und FDP hoffen auf eine gemeinsame Zukunft

Nachdem sich SPD und Grüne zueinander bekannt haben, ziehen Union und FDP nach. Die schwarz-gelbe Koalition will nach der Wahl 2013 gemeinsam weiterregieren – wäre da nur nicht das Thema Mindestlohn.
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BerlinNach der Festlegung von SPD und Grünen auf einen Lagerwahlkampf zur Bundestagswahl 2013 positioniert sich auch die schwarz-gelbe Koalition entsprechend. Er werbe „ganz klar für eine Koalitionsaussage zugunsten der FDP“, sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) im Interview des Rundfunksenders SWR am Samstag. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle nannte Diskussionen über andere Regierungskonstellationen „unsinnig“.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hatte bei dem Sonderparteitag der Sozialdemokraten vergangenes Wochenende in Hannover klar gemacht, dass er nicht für eine große Koalition zur Verfügung stehe. Die Grünen hatten sich bereits auf ihren Parteitag Ende November einhellig für ein Regierungsbündnis mit der SPD ausgesprochen und eine mögliche Koalition mit der Union entschieden ausgeschlossen.

Die Union sollte nun auch endlich die Debatten über ein schwarz-grünes Bündnis beenden, forderte Kauder. „Grün und Rot haben gesagt, sie wollen das miteinander machen. Die Grünen sagen, sie wollen mit uns nichts zu tun haben. Ok, sollen sie doch ihre linke rot-grüne Nummer weiter machen“, konstatierte er. Eine souveräne Partei wie die Union laufe doch nicht den Grünen hinterher.

Er setzte weiterhin auf die FDP. Das Bündnis sei zwar nicht immer einfach. „Aber mit der SPD war es auch nicht einfach und würde es auch nicht einfach sein“, sagte er. Die Schnittmenge mit der FDP sei größer.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle wandte sich derweilen gegen Spekulationen über eine Ampel-Koalition mit der SPD. „Ich halte solche Diskussionen für unsinnig. Wir regieren zusammen mit der Union erfolgreich - in Niedersachsen genauso wie im Bund“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Zudem rief Brüderle seine Partei zu mehr Geschlossenheit auf. „Personaldebatten bringen nichts. Die Menschen erwarten gerade in dieser nicht ganz einfachen Zeit von uns zu Recht, dass wir uns auf unsere Arbeit für Deutschland konzentrieren“, sagte er. Eigene Ambitionen auf das Amt des FDP-Vorsitzenden schloss Brüderle aus. Philipp Rösler sei Parteichef, er Fraktionschef. „Zusammen mit den anderen Mitgliedern der Parteispitze sind wir ein Team“, betonte Brüderle.

Zuletzt war Brüderle immer wieder ins Spiel gebracht worden, wenn es um Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl oder den Parteivorsitz im Fall einer Niederlage der Liberalen in Niedersachsen ging. Am 20. Januar 2013 wählen die Niedersachsen einen neuen Landtag. Die Bundestagswahl findet voraussichtlich Ende September statt.

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Streitpunkt: Mindestlohn

Kommentare zu "CDU und FDP hoffen auf eine gemeinsame Zukunft"

Alle Kommentare
  • Die Realität wird unsere Parteien und den Rattenschwanz von gewolltem Filz sehr bald einholen. Meinungsfreiheit das eine- http://interessengemeinschaft.gegen-grundgesetzbruch.de/artikel/index4.html - und Umfragen haben selten bis gar nichts mit Wahlergebnissen zu tun. Hier wird zukünftig der Gedanke des Wunsches auf Besserung denen einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen. Cheers zum Abschied, sage leise Servus.

  • Schwarz-Gelb dürfte abgewählt werden, seitdem Schäuble bereits an weiteren Kürzungen des deutschen Sozialsystems rumrechnet. Wenn diese Wahrheit nun herauskommt, dürfte Merkel sich auf ihre Rente freuen. Hoffentlich schlachtet das die Opposition aus!!! Es wird höchste Zeit, die verkommene Regierung abzulösen.

  • "CDU und FDP hoffen auf eine gemeinsame Zukunft"
    Was sollte dem entgegenstehen...man muss doch das kleinere Übel weiterhin akzeptieren. Mit SPD und Grünen käme man vom Regen in die Traufe. So aber behalten wir vielleicht am Ende wenigstens noch die Unterwäsche am Leib. Viel mehr wirds wohl nicht sein, nachdem die EURO-Stützungspolitik sämtliche Zukunftsaussichten in ganz Europa eher tiefschwarz aussehen läßt.

  • @ G.N.

    Ich persönlich würde die Piraten nie wählen ! Aber in der Bevölkerung gibt es eine nicht zu unterschätzende Schicht, die links angehaucht ist. Diese Schicht wäre aus meiner Sicht bei den Pirtaten besser aufgehoben, als bei den Demagogen GRÜNEN und staasiangehauchten LINKEN.
    Ausserdem sind die PIRATEN nicht in der Lage, mitzuregieren ( Pubertät ), was sie auch selbst nicht wollen. Aber wenn diese Partei die 5 % knackt und in der Opposition ist, würden sie der Nomenklatura Stimmen abnehmen ( siehe oben ) und es den richtigen Alternativen ( subjektiv sehe ich hier die Freien Wähler und die Republikaner ) somit erleichtern, die Regierungsverantwortung zu übernehmen.

  • Es fehlen in allen Parteien die wirklichen Persönlichkeiten. Ich glaube, das ist eines der größten Probleme.
    Wobei b ei den Grünen Sonnenblumenkindern nie Persönlichkeiten sonder nur antideutsche Fanatiker waren
    Was wir da im Bundestag haben in allen Parteien, sind Schwätzer, Nichtskönner, verkrachte Existenzen, also etliche Studienabbrecher, die den Bundestag als Versorgungsanstalt ansehen.
    Dieses Land braucht wieder starke Männer und Frauen die es drauf haben, die die Ärmel hochkrempeln und es anpacken zum Wohle des Landes.

  • die Piraten wählbar?

    Das meinen Sie doch wohl nicht ernst!

    Sie sind FÜR den ESM gewesen!
    Die sind außerdem auch noch aus anderen Gründen unwählbar!

  • Gelb-Schwarz ist verbraucht. Und Rot-Grün ist das Gleiche. Alle Altparteien haben kein Auge mehr für eine gerechte und bürgernahe Politik in Deutschland. Schwindende Nettoeinkommen, dauerhafte Renten-Nettokürzungen, hohe Abgaben kommunal und massiv teurer gewordene Energie zu Lasten der Normalverbraucher. Überzogenes EU-Engagement und hunderte Milliarden für Pleiteländer, Krieg in Afghanistan und Militäreinsätze weltweit ohne Sinn. Die Liste wäre noch um Vieles zu ergänzen. In allen diesen Bereichen haben die Altparteien versagt und am Bürger vorbeiregiert. Wählbar sind sie alle nicht mehr. Auf was für einem mangelhaften Politikniveau ist unser Land eigentlich gelandet? Es ist erschütternd und demotivierend. Selbst reale Armutsberichte werden bewusst gefälscht. Alles das ist Deutschland heute. Ich hätte nach 50 Berufsjahren niemals gedacht, dass es so enden könnte. Leider habe ich mich sehr verschätzt und bin erst vor 5 Jahren aus der CDU ausgetreten, denn das christliche "C" ist inzwischen eine Frechheit und Brüskierung der Christen.

  • ..............................
    POLITISCHE ALTERNATIVEN
    ..............................
    bei der bundestagswahl gibt es
    eine klare alternative..!!!!!!
    ::
    WIRTSCHAFTLICH-SOZIALER WOHLSTAND
    ODER
    STAATLICHE UMVERTEILUNG
    .................................
    ich kann nur hoffen, dass uns die
    linke - staatswirtschaft - erspart
    bleibt

  • ROT/GRÜN und SCHWARZ/GELB haben ausgedient. Wer so mit seinem Volk umgeht, hat seine Daseinsberechtigung endgültig verloren. Eine Wahl zwischen PEST und CHOLERA ist eine Wahl zwischen zwei Krankheiten.

    Deshalb wählen wir die Krankheiten in 2013 ab :

    Wahl 13 : Zur Wahl gehen, Initiative zeigen ! Stimme nicht abgeben, sondern einsetzen und protestieren ! Nicht in die Urne (weg) werfen für korrupte, pseudodemokratische Blockparteien CDU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE ! Alles andere ist besser und wählbar ! Wer nicht wählt oder ungültig wählt, der wählt die Nomenklatura ! Zur Auswahl werden stehen : Die Partei, die Anti - € - Partei, PDV, die Anti - EU-Partei, Freie Bürger Union, die Republikaner, die Piraten, die Freiheit, Freie Union, die Freien Wähler, usw. Diesen Parteien muss man über 5 % helfen um die Nomenklatura abzulösen !

  • Schwarz/gelb oder Rot/grün, wo soll da der Unterschied sein? Ob sich Rösler die Taschen vollstopft oder Roth die Vorteile des politischen Systems genießt, ob sich die Kanzlerin weiter im Meinungswind dreht oder Steinbrück alternativlose Euro-Entscheidungen fällt. Letztlich ändert sich nichts, nicht mal die hiesigen Kommentare.

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