Wahl-Umfrage Schwarz-Gelbe Renaissance

Eine regierungsfähige Mehrheit für Union und FDP: Laut einer neuen Umfrage würde die Parteien zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen erreichen. CDU/CSU konnten im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen.
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Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner (l.) und sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki (r.) unterhalten sich mit der Hamburger Partei- und Fraktionsvorsitzenden Katja Suding. Quelle: dpa
Die FDP wieder bei fünf Prozent

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner (l.) und sein Stellvertreter Wolfgang Kubicki (r.) unterhalten sich mit der Hamburger Partei- und Fraktionsvorsitzenden Katja Suding.

(Foto: dpa)

HamburgMit zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen können Union und FDP zurzeit laut einer neuen Umfrage auf eine regierungsfähige Mehrheit hoffen, während SPD, Grüne und Linkspartei gemeinsam nur 43 Prozent erreichen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend legten CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent zu.

Die Werte der anderen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert: Die SPD liegt bei 23 Prozent, Grüne und Linke bei je 10 Prozent, die FDP bei 5 Prozent und die AfD bei 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 6 Prozent.

Auch bei der politischen Kompetenz – welche Partei also mit den Problemen in Deutschland am besten fertig würde – gewinnt die Union einen Prozentpunkt auf nun 34 Prozent hinzu. Nur 10 Prozent trauen dies der SPD zu, 8 Prozent anderen Parteien und 48 Prozent keiner Partei. Während 73 Prozent der CDU/CSU-Anhänger von der politischen Kompetenz der Union überzeugt sind, billigt dies nur eine Minderheit von 38 Prozent der SPD-Anhänger der eigenen Partei zu.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – klettert Angela Merkel gleich um 2 Punkte auf 57 Prozent, während SPD-Chef Sigmar Gabriel 2 Punkte verliert und nur noch auf 14 Prozent kommt. Ihn wollen auch nur 40 Prozent der SPD-Anhänger als Kanzler, während sich 38 Prozent von ihnen für Merkel entscheiden würden.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Wahl-Umfrage: Schwarz-Gelbe Renaissance"

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  • Bekanntlich sind Umfragen eine Sache - Wahlen eine andere. Die Politik der Großen Koalition ist weiß Gott zu kritisieren : Das Fehlen zukunftsorientierter Investitionen in Bildung sowie Infrastruktur ;
    das Fehlen einer alle Arbeitnehmer entlastenden Steuerpolitik ( Progressionsvorbehalt ) ; das Fehlen eines Einwanderungsrechts, welches den Interessen unseres Landes und seiner Bürger entspricht nach kanadischem oder australischen Vorbild etc. etc.
    Man muß indes schon unter Gedächtnisverlust leiden, um sich die FDP wieder in die Regierungsverantwortung zu wünschen. Selbst die dieser Gruppierung zugeschriebene Wirtschaftskompetenz entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als die Wahrnehmung von Partikularinteressen ohne schlüssiges Gesamtkonzept. Ansonsten verstand die FDP "moderne" Politik eher als boße Permissivität. Daran vermag auch der bemühte Herr Lindner nichts zu ändern.

  • Soll das eine Ausrede sein? Gerade wenn Sie was von Statistik verstehen und mal die Wahlergebnise mit den Umfragewerten abgleichen, sollte Ihnen ein Licht aufgehen.... Scheinen aber viele nicht Begreifen zu wollen, besonders am Rechten und Linken Rand, dass in Deutschland Entscheiungen mit angemessener Besonnenheit getroffen werden. Der Ausfluss hysterischen Populismus, auch German Angst genannt, hat keinen langfristigen Effekt. Darum ist die Mehrheit dem bürgerlichen Lager zugetan, weil die weder mit träumerischen Utopien noch mit Weltuntergangsszenarien daherkommen.

  • Sie sollten das pragmatisch sehen, die Geburtenraten sind gering und daran wird sich nicht so schnell etwas ändern. Es ist eine gute und billige Lösung arbeitswillige Menschen in das Land zu lassen. Zu dem weisen diese Bevölkerungsteile eine höhere Neigung zur Reproduktion auf. Mehr Arbeitskräfte bedeutet mehr Produktion und Einkommen und mehr Konsum und so weiter. Auf dieses Weise wird nicht nur dem Überalterungsproblem begegnet sondern das BIP wächst auch. Und wenn das BIP wächst, dann haben alles was davon. Des weiteren haben Sie sicher schon festgestellt, dass diese Bevölkerungsgruppen durch kulturelle Eigenarten und Integrationsschwierigkeiten eher dazu neigen einen mittleren bis unteren Bildungsweg einzuschlagen. Dies kann man als Grundlage von Spezialisierungsprozessen betrachten. Nämlich dann, wenn die Arbeitsstellen mit geringen Bildungsanforderungen zunehmend von diesen Bevölkerungsgruppen besetzt werden und so Kapazitäten für die darüber liegenden Stellen freigesetzt werden.
    Es ergeben sich noch viele weitere ökonomische Vorteile aus diesem Vorgang der Migration. Des Weiteren sollten sie beachten, dass sich jede Gesellschaft weiter entwickelt, dies ist ein normaler Prozess den niemand aufhalten kann. So viel dazu in aller Kürze.
    Anmerken muss ich aber noch, dass Sie in Ihren Aussagen den Sachverhalt stark einseitig sehen. So ist kann man nur von bestimmten Stadtteilen reden und muss dabei beachten, dass sowohl Deutsche als auch Ausländer dazu neigen sich von einander abzugrenzen (Gettobildung) und zu beobachten ist, dass Deutsche das Wohnen in ruhigeren Vorstädten bevorzugen.

  • Andre Klarmann
    stimmt. Früher war die Presse immr in Opposition zur Politik. Heute hat man da Gefühl, die Presse wird im Politbürio gemacht. Wir habn also diese Dinge von dr DDR übernommen

  • @Jens Großer und Margit Steer

    Die etablierten Parteien, einschließlich der FDP – die eine Politik verantworten, die uns und letztlich die gesamte europäische Bevölkerung dieses Landes zur einer Minderheit macht– haben beträchtliche finanzielle Ressourcen und die geballt Macht der etablierten Medien hinter sich.

    Medien, die die Politik dieser Parteien weitestgehend kritikfrei unterstützen, ihre Weltanschauung teilen, und gemeinsam mit ihnen jedwede wirkliche Oppositionspartei attackieren, diffamieren und verleumden.

  • Ein kalter Genozid am Deutschen Volk

    Bereits heute sind "autochthone" Deutsche in vielen urbanen Gebieten nur mehr eine Minderheit. Deutsche Kinder sind in vielen Großstädten nur mehr eine winzige Minderheit (>20%). Und der Anteil der Deutschen geht immer weiter zurück. Aber nicht nur der Anteil der Deutschen sondern der Anteil aller im Land lebender Europäer geht immer mehr zurück.

    Und gerade hat diese Verdrängung ein neues Eiltempo erlangt:

    Im Jahr 2014 verzeichnete Deutschland mit 8, 2 Millionen die höchste Zahl registrierter Ausländer seit Gründung der Bundesrepublik. Die vielen Millionen eingebürgerter Migranten sind dahin natürlich gar nicht mehr mit einberechnet.
    Im selben Jahr erlebte Deutschland auch eine der höchsten Netto-Zuwanderungszahlen in den letzten Jahrzehnten von 600 000 Personen. Rund 40% dieser Migranten stammen aus „Drittstaaten“, d. h aus mehrheitlich islamischen Dritte-Welt-Staatlern.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article138462975/Noch-nie-lebten-so-viele-Auslaender-in-Deutschland.html

    Diese Politik ein <em>kalter Genozid</em> - nicht "nur" an den Deutschen sondern an der gesamten hier im Land lebenden europäischen Bevölkerung. Und für diese Politik waren in der Vergangenheit auch die CDU und FDP verantwortlich und sie stehen auch weiterhin dafür.

  • Da wurde die FDP aber wieder schön nach oben gepusht!

    Aber der deutsche Michel ist auch zu einfach gestrickt. Er mag es nicht wenn man sich streitet. Dann lieber nichts machen und damit erfolgreich sein. Denn genau das ist das Erfolgsrezept der Bundeskanzlerin und ihrer Union!

  • Ach Du Schreck.
    Ja, der dumme deutsche Michl, obrigkeitshörig und staatsgläubig, rennt er wieder in sein Unglück

  • Die Deutschen sind einfach zu dämlich. Wieso kann noch jemand für Merkel sein? Und für die Sozen? Für das , was sie Deutschland zur Zeit antun, müsste man die alle EINSPERREN!

  • "... haben um ein Prozent zugelegt". Ach ja? Wie gross war denn die Stichprobe? 10.000 Befragte?
    Ich bin sicher, es findet sich beim Handelsblatt jemand, der wenigstens rudimentäre Ahnung von Statistik hat und dem etwas dämmert, wenn ich andeute, dass es bei solchen Befragungen Fehlermargen gibt.

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