Wahl-Umfrage
Schwarz-Gelbe Renaissance

Eine regierungsfähige Mehrheit für Union und FDP: Laut einer neuen Umfrage würde die Parteien zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen erreichen. CDU/CSU konnten im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zulegen.
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HamburgMit zusammen 47 Prozent der Wählerstimmen können Union und FDP zurzeit laut einer neuen Umfrage auf eine regierungsfähige Mehrheit hoffen, während SPD, Grüne und Linkspartei gemeinsam nur 43 Prozent erreichen. Laut dem am Mittwoch veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend legten CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent zu.

Die Werte der anderen Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert: Die SPD liegt bei 23 Prozent, Grüne und Linke bei je 10 Prozent, die FDP bei 5 Prozent und die AfD bei 4 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 6 Prozent.

Auch bei der politischen Kompetenz – welche Partei also mit den Problemen in Deutschland am besten fertig würde – gewinnt die Union einen Prozentpunkt auf nun 34 Prozent hinzu. Nur 10 Prozent trauen dies der SPD zu, 8 Prozent anderen Parteien und 48 Prozent keiner Partei. Während 73 Prozent der CDU/CSU-Anhänger von der politischen Kompetenz der Union überzeugt sind, billigt dies nur eine Minderheit von 38 Prozent der SPD-Anhänger der eigenen Partei zu.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – klettert Angela Merkel gleich um 2 Punkte auf 57 Prozent, während SPD-Chef Sigmar Gabriel 2 Punkte verliert und nur noch auf 14 Prozent kommt. Ihn wollen auch nur 40 Prozent der SPD-Anhänger als Kanzler, während sich 38 Prozent von ihnen für Merkel entscheiden würden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Bekanntlich sind Umfragen eine Sache - Wahlen eine andere. Die Politik der Großen Koalition ist weiß Gott zu kritisieren : Das Fehlen zukunftsorientierter Investitionen in Bildung sowie Infrastruktur ;
    das Fehlen einer alle Arbeitnehmer entlastenden Steuerpolitik ( Progressionsvorbehalt ) ; das Fehlen eines Einwanderungsrechts, welches den Interessen unseres Landes und seiner Bürger entspricht nach kanadischem oder australischen Vorbild etc. etc.
    Man muß indes schon unter Gedächtnisverlust leiden, um sich die FDP wieder in die Regierungsverantwortung zu wünschen. Selbst die dieser Gruppierung zugeschriebene Wirtschaftskompetenz entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als die Wahrnehmung von Partikularinteressen ohne schlüssiges Gesamtkonzept. Ansonsten verstand die FDP "moderne" Politik eher als boße Permissivität. Daran vermag auch der bemühte Herr Lindner nichts zu ändern.

  • Soll das eine Ausrede sein? Gerade wenn Sie was von Statistik verstehen und mal die Wahlergebnise mit den Umfragewerten abgleichen, sollte Ihnen ein Licht aufgehen.... Scheinen aber viele nicht Begreifen zu wollen, besonders am Rechten und Linken Rand, dass in Deutschland Entscheiungen mit angemessener Besonnenheit getroffen werden. Der Ausfluss hysterischen Populismus, auch German Angst genannt, hat keinen langfristigen Effekt. Darum ist die Mehrheit dem bürgerlichen Lager zugetan, weil die weder mit träumerischen Utopien noch mit Weltuntergangsszenarien daherkommen.

  • Sie sollten das pragmatisch sehen, die Geburtenraten sind gering und daran wird sich nicht so schnell etwas ändern. Es ist eine gute und billige Lösung arbeitswillige Menschen in das Land zu lassen. Zu dem weisen diese Bevölkerungsteile eine höhere Neigung zur Reproduktion auf. Mehr Arbeitskräfte bedeutet mehr Produktion und Einkommen und mehr Konsum und so weiter. Auf dieses Weise wird nicht nur dem Überalterungsproblem begegnet sondern das BIP wächst auch. Und wenn das BIP wächst, dann haben alles was davon. Des weiteren haben Sie sicher schon festgestellt, dass diese Bevölkerungsgruppen durch kulturelle Eigenarten und Integrationsschwierigkeiten eher dazu neigen einen mittleren bis unteren Bildungsweg einzuschlagen. Dies kann man als Grundlage von Spezialisierungsprozessen betrachten. Nämlich dann, wenn die Arbeitsstellen mit geringen Bildungsanforderungen zunehmend von diesen Bevölkerungsgruppen besetzt werden und so Kapazitäten für die darüber liegenden Stellen freigesetzt werden.
    Es ergeben sich noch viele weitere ökonomische Vorteile aus diesem Vorgang der Migration. Des Weiteren sollten sie beachten, dass sich jede Gesellschaft weiter entwickelt, dies ist ein normaler Prozess den niemand aufhalten kann. So viel dazu in aller Kürze.
    Anmerken muss ich aber noch, dass Sie in Ihren Aussagen den Sachverhalt stark einseitig sehen. So ist kann man nur von bestimmten Stadtteilen reden und muss dabei beachten, dass sowohl Deutsche als auch Ausländer dazu neigen sich von einander abzugrenzen (Gettobildung) und zu beobachten ist, dass Deutsche das Wohnen in ruhigeren Vorstädten bevorzugen.

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