Wahl zum Ministerpräsidenten
Für Albig könnte es heute knapp werden

Die Dänen-Ampel aus SPD, Grünen und SSW will heute in Kiel den Sozialdemokraten Torsten Albig zum Regierungschef wählen. Die Abstimmung ist besonders spannend, weil das Bündnis nur eine Stimme Mehrheit hat.
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KielIm Kieler Landtag steht heute (Dienstag) die mit Spannung erwartete Wahl des neuen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein an. SPD, Grüne und der Südschleswigsche Wählerverband haben dafür den Sozialdemokraten Torsten Albig nominiert. Der 49-Jährige hat höchstwahrscheinlich keinen Gegenkandidaten. Die sogenannte Dänen-Ampel verfügt im Landtag nur über eine Mehrheit von einer Stimme. Albig ist dennoch sicher, dass die Wahl im ersten Anlauf klappt. Es werde auch keinen zweiten Wahlgang geben, sagte er.

Ob Albig auch Stimmen aus der Piratenpartei bekommen wird, war bisher offen. Mit den Neulingen im Parlament führte er am Montagabend ein Gespräch. Mit Beschlüssen zu Bürgerrechten - Nein zur Vorratsdatenspeicherung und zur Sperrung von Inhalten im Internet, Herabsetzung des Wahlalters auf 16 - hat die sogenannte Dänen-Ampel im Koalitionsvertrag Punkte vereinbart, die Forderungen der Piraten entsprechen. Vor dem Treffen Albigs mit den Piraten hatten die Spitzen geplanten Koalition ihren Bündnisvertrag offiziell unterzeichnet.

Der bisherige Grünen-Fraktionsvorsitzende Robert Habeck soll in der geplanten neuen Landesregierung Minister für Energiewende, Umwelt und Landwirtschaft werden. Seine Parteifreundin Monika Heinold ist für das Finanzressort vorgesehen. Der SSW wird dem Plan zufolge zuständig für Justiz, Kultur und Europa. Es wäre das erste Mal, dass die Partei der dänischen Minderheit mitregiert. Die SPD soll die Ministerien für Inneres, Bildung, Soziales und Wirtschaft führen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hallo Redaktion, Herr Albig ist gewählt. Schnarcht ruhig weiter.

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