Wahlanalyse
Deutlicher Denkzettel für Schwarz-Gelb

Größter Verlierer der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist die FDP. Sie scheitert an der Fünfprozenthürde. Doch die prozentual größten Verluste muss die stärkste Partei des Landes, die CDU, hinnehmen. Eine Analyse.
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BerlinFür Union und FDP ist der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein dramatisches Vorzeichen. Hatten beide Parteien am Sonntag auf einen Auftrieb für die kommenden Urnengänge in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gehofft, wurde ihnen von den Wählern ein deutlicher Denkzettel verpasst. Klare Sieger sind die Grünen, die jetzt darauf setzen, nach dem 27. März in Stuttgart den bundesweit ersten Ministerpräsidenten stellen zu können.

Auch wenn topaktuelle Themen wie die Atomdebatte nach der Katastrophe in Japan für die Wähler im Land nur eine untergeordnete Rolle spielten, gilt das Ergebnis als Signal für die auch bundespolitisch wichtige Wahl in Baden-Württemberg, wo CDU und FDP die Regierung stellen. Für die Liberalen ist das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde ein Desaster. Der CDU-Führung dürften die eigenen Stimmeneinbußen zu denken geben. Sozialdemokraten und Grüne sehen hingegen nach Worten des SPD-Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier eine „echte Chance“, die Regierung in Baden-Württemberg abzulösen.

Führende Unions-Politiker gaben sich am Wahlabend dennoch demonstrativ gelassen. Immerhin bleiben sie trotz der Stimmverluste stärkste Kraft und damit vermutlich auch an der Regierung in Magdeburg. Doch gerade die CDU hätte Rückenwind dringend gebraucht.

So ging vor einem Monat die Hamburg-Wahl für die bis dahin regierende CDU krachend verloren. Dann stolperte Kabinettsliebling Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiatsaffäre. Weil Bundeskanzlerin Angela Merkel lange an dem CSU-Star festgehalten und lapidar bemerkt hatte, sie habe keinen Doktor, sondern einen Politiker berufen, verprellte die CDU-Chefin Wertkonservative in ihrer Partei, die Werte wie Ehrlichkeit und Anstand hochhalten.

Kommentare zu " Wahlanalyse: Deutlicher Denkzettel für Schwarz-Gelb"

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  • @ Andreas so wie du es darlegst ist es richtig durchdacht und wäre wählerauftrag.mal abgesehen davon das die ehmaligen SED erben dann zwar hoffähig gemacht werden könnten glaube ich nicht,ein zugewinn an demokratie sehe ich da schon ehr und die möglichkeit das sie sich dann selber entlarven werden was sie überhaupt wollen.fakt ist sie haben sehr viel unterdrückung und blut an ihren händen.als büttel des grossen bruders UdSSR.geläutert sind sie nicht kommunismusdebatte.

  • was mich bei der Wahl viel mehr besorgt macht, als dass da die CDU oder FDP ein paar Pünktchen verloren haben, ist, dass West und Ost offenbar immer noch geteilt ist politisch.
    Wer mit solchen Ergebnissen immer noch die alte SED wählt, der ist nach wie vor in der DDR verhaftet
    Das sollte uns besrgt machen

  • Wähler von BW u.RP zeigt den Schwarz-Gelben die rote Karte
    Merkel u. Ww regieren gegen den Normalbürger.Jagt Rösler
    aus dem Amt .Diesem Lobbyist haben wir die hohen
    Zuatzbeiträge (G-Reform)zu verdanken .Aus wahltaktischen
    Gründen kommt der nächste Hammer von Rösler nach den
    Wahlen -die Reform der Pflegeversicherung .
    Hohe Beiträge u.Entlastung der Arbeitgeber sind schon im
    Sack .Die Rentner werden weiter in die Altersarmut
    getrieben .
    Schluss mit der Merkel-Diktatur u. echte soziale Demokratie
    für das Volk .
    Schluss mit EU u. EURO Wahnsinn !!!

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