Wahlbüros in Brandenburg berichten von mehr Andrang als bei Europawahl
Wahlbeteiligung in Sachsen und Brandenburg weiter gering

Die Beteiligung an den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg bewegt sich auf dem Niveau der Wahlen von 1999. Nach Angaben des Landeswahlamtes in Potsdam sind am Sonntag in Brandenburg bis 14.00 Uhr 30,3 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen.

HB POTSDAM/DRESDEN. Vor fünf Jahren seien es bis zu diesem Zeitpunkt 30,2 Prozent gewesen. In Sachsen gingen bis 14.00 Uhr 33,4 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl. 1999 waren es 34,6 Prozent. Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr.

Die insgesamt 5,7 Millionen Wahlberechtigten in Brandenburg und Sachsen entscheiden, ob die SPD/CDU-Koalition in Potsdam und die CDU- Alleinregierung in Dresden ihre Arbeit fortsetzen können. Mit Spannung wird auch das Abschneiden der PDS sowie der rechtsextremen NPD und DVU erwartet. In Sachsen sind 3,6 Millionen Menschen wahlberechtigt, in Brandenburg 2,1 Millionen.

Die CDU in Sachsen muss nach Umfragen mit Einbußen rechnen. Die PDS will zweitstärkste Partei bleiben. Die SPD versucht, ein Ergebnis über der Zehn-Prozent-Marke zu sichern. Die NPD steht vor dem Einzug in den Landtag. SPD-Spitzenkandidat Thomas Jurk rief die Menschen auf, zur Wahl zu gehen. „Nur so kann der Einzug der NPD verhindert werden.“

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