Wahlen in Frankfurt und Mainz
SPD erobert Frankfurter Oberbürgermeisteramt

Doppelsieg für die Sozialdemokraten. Bei den Stichwahlen zum Oberbürgermeister in Mainz und Frankfurt siegen jeweils die SPD-Kandidaten. In Frankfurt zieht nach 17 Jahren ein SPD-Vertreter ins Rathaus ein.
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Frankfurt/MainPeter Feldmann ist neuer Frankfurter Oberbürgermeister. Der 53-jährige SPD-Politiker erhielt am Sonntag in der Stichwahl 57,4 Prozent der gültigen Stimmen und setzte sich damit überraschend klar gegen den CDU-Kandidaten Boris Rhein durch. Der hessische Innenminister kam auf 42,6 Prozent. Damit ist es Feldmann gelungen, nach 17 Jahren den OB-Posten in der größten hessischen Stadt für die SPD zurückzugewinnen. Die amtierende Oberbürgermeisterin Petra Roth gibt ihr Amt Ende Juni vorzeitig auf.

Feldmann, der im Frankfurt Stadtparlament nun mit einer schwarz-grünen Koalition zusammenarbeiten muss, ist seit 1989 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und seit 2004 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Frankfurter Römer. Der Parteilinke hatte sich in einem parteiinternen Mitgliederentscheid um die Oberbürgermeister-Kandidatur durchgesetzt.

Auch in Mainz gewinnt die SPD. Der neue Oberbürgermeister dort heißt Michael Ebling (SPD). Der rheinland-pfälzische Bildungsstaatssekretär setzte sich in einer Stichwahl am Sonntag deutlich gegen den Grünen-Politiker Günter Beck durch.

Ebling erhielt nach Angaben der Stadt 58,2 Prozent der Stimmen, Beck kam auf 41,8 Prozent. Damit bleibt der Chefsessel im Mainzer Rathaus auch nach 63 Jahren weiterhin in SPD-Hand. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 34,3 Prozent.

Agentur
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dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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