Wahlkampf in Niedersachsen: Merkel hilft ihrem Mac

Wahlkampf in Niedersachsen
Merkel hilft ihrem Mac

Am Sonntag wählen die Niedersachsen. Im Wahlkampfendspurt sieht sich CDU-Spitzenkandidat David McAllister schon als Sieger. Das Publikum aber feiert vor allem die Bundeskanzlerin. Ein Stimmungsbild aus Osnabrück.
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OsnabrückWie ein Popstar wird Angela Merkel gefeiert, als sie in die Halle in Osnabrück kommt. Auch wenn der Song, der aus den Lautsprechern tönt, „Sturmfest und verankert“, der Wahlsong der CDU-Niedersachsen, wohl nicht das Zeug zum Hit hat. Keinen der rund 2.500 Zuschauer, egal ob Schüler oder Rentner, hält es auf den Sitzen; sie klatschen, schwenken Spruchbänder und halten Plakate hoch: „I am a Mac“, lautet der Slogan.

Mit „Mac“ ist der CDU-Spitzenkandidaten in Niedersachsen, David McAllister, gemeint. Auch wenn es heute Abend eigentlich um ihn geht, der Star des Abends ist er nicht. Das ist die Bundeskanzlerin. Und es wird klar: Das hier ist nicht irgendeine Veranstaltung in irgendeiner Stadt in Niedersachsen.

Das hier ist auch schon Stimmenfang für die Bundestagswahl im Spätsommer. Niedersachsen ist eine Richtungswahl, auch wenn das keiner so recht sagen mag.



Das Publikum ist so guter Stimmung, dass McAllister gar nichts falsch machen kann. Und der gibt sich als Gewinner. „Wenn Sie sich als Journalist fragen, ob sie hier richtig sind: Ja, sie sind bei den Gewinnern des kommenden Sonntags.“ Das Publikum quittiert das mit lautem Beifall. Doch was McAllister da verspricht, steht noch lang nicht fest.

Zwar sprechen die Umfragewerte für die CDU als stärkste Partei. Doch ob es für weitere fünf Jahre Schwarz-Gelb reichen und der nächste niedersächsische Ministerpräsident wieder McAllister heißen wird, hängt vor allem vom Koalitionspartner FDP ab. Und um den ist es gerade nicht allzu rosig bestellt.

Demoskopen sagen mittlerweile voraus, dass die Liberalen doch die Fünf-Prozent-Hürde schaffen könnten. Doch wenn nicht, ist es wohl das Aus für McAllister als Ministerpräsident. Der Wahlkampfendspurt ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das weiß auch der CDU-Spitzenkandidat. Aber erst am Ende seiner Rede kommt er auf den kränkelnden Koalitionspartner zu sprechen: „Die FDP wird den Einzug schaffen“, sagt er. „Deshalb geben Sie ihre Erst- und Zweitstimme der CDU!“ Und wieder klatscht das Publikum.

Kommentare zu " Wahlkampf in Niedersachsen: Merkel hilft ihrem Mac "

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  • Hoffmann M
    hervorragender Beitrag

  • @Parteizentrale

    Wussten sie, dass man Intelligenz nicht studieren kann?
    Ihr Kommentar offenbart es …
    Genau wie Merkel!

  • Also mit der alternativlosen Energiewende und dem Angstmärchen vom menschengemachten Klimawandel durch das lebenswichtige CO2 und dem Euroschuldenländerrettungsmonopoli auf Kosten unseres zukünftigen Wohlstands, hat sich der grünsozialistische ideologische Einheitsbrei von CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne/Linke zum Feind des deutschen sozialen Wohlstands gemacht!
    Auf Kosten von Wohlstandsverlust und den Chancenverlust überhaupt in Wohlstand zu gelangen, hat sich diese freie marktwirtschaftlichfeindliche Politker Einheits-Ethikkaste zum Abschuss freigegeben!!!
    Wenn ein Umweltministerium mehr zu sagen und anzugeben hat als ein Wirtschaftsministerium, dann sind wir nicht mehr weit weg von einer sozialistisch-grünen Mangelwirtschaft einer DDR 2.0!
    Unser industriellbasierender Wohlstand beruht auf Energieverbrauch (ist keine Verschwendung!) und nicht auf Energieeinsparung und Angstparolen von einer untergehenden meschlichen Erdapokalypse!
    Das Leben auf Erden ist auf Verbrauch und Fortschritt/Bewegung eingestellt!
    Angst und Einsparungen (per Gesetze/Verordnungen) sind die neuen Geiseln einer ökosozialistischen Energiewende-Klimamärchen-und Euroschuldenländerrettungs Epoche in Deutschland!
    Wenn in einer Gesellschaft das Diktat (das Vorschreiben, wie man gefälligst zu leben hat) überhand nimmt, dann ist man auf den besten Weg in eine neue Diktatur! Nach der "braunen" und der "roten" kommt jetzt bereits die "grüne" Diktatur in Deutschland daher!
    Es sollte auch zu bedenken geben, wenn sich alle Parteien immer mehr ähnlich werden und damit einig sind, hat dies nichts mehr mit Demokratie zu tun. Klare Werte und klare Kante (Abgrenzung) zu anderen Parteien machen eine Demokratie erst aus! Alles andere ist einer Diktatur näher als der Freiheit!

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