Wahlkampf
SPD-Kampagne startet - ohne Kandidat

Zumindest die Wahlkampfzentrale für das nächste Jahr ist eröffnet: Diesmal bleibt sie im Willy Brandt-Haus und setzt auf Campaigner, die die Wahlkreise mobilisieren sollen. Was nur noch fehlt: Ein Kanzlerkandidat.
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BerlinSollte es nicht vorher zu Neuwahlen kommen, sind es noch rund 480 Tage bis zur nächsten Bundestagswahl. Die SPD nimmt jedoch schon jetzt erste Weichenstellungen für den erhofften Machtwechsel vor: Der Parteivorstand hat zahlreiche Wahlkampfmaßnahmen gebilligt. Und das, obwohl der SPD-Kanzlerkandidat erst im Januar des kommenden Jahre gekürt werden soll.

Nach dem Beschluss soll die Wahlkampfzentrale, anders als zuvor, wieder im Willy-Brandt-Bau untergebracht sein - also direkt in der Parteizentrale. "Es ist gut, wenn die SPD sich organisatorisch für den Bundestagswahlkampf jetzt aufstellt", sagte Vorstandsmitglied Ralf Stegner dem Handelsblatt. Aus der Dynamik der Landtagswahlerfolge heraus, könne die Partei dies bis zur Phase der Mobilisierung vorantreiben.

Auf eine ausgelagerte "Kampa" nach US-Vorbild, wie sie 1998 mit dem Kanzlerkandidaten Gerhard Schröder erstmals geschaffen wurde, verzichten die Genossen nun. "Erfolgreiche und moderne Wahlkampfführung kann mehrere Formen haben", sagte Stegner. Die erste Kampa und die späteren "etwas müßigen Wiederbelebungsversuche" seien vor allem wegen der starken Publicity gut gewesen, hieß es in Kreisen der Parteispitze. Dieser Neuigkeitswert sei nicht mehr herstellbar. Damit habe sich das Konzept überlebt.

Die nun festgelegte Organisationsstruktur für die "Kampagne 2013" sieht allerlei Einheiten vor, etwa für den Bürgerdialog, den Rednereinsatz in den Wahlkreisen und die Konkurrenzbeobachtung. Eine Leerstelle bleibt jedoch: Schließlich wird der Kanzlerkandidat sein eigenes Personal ins Wahlkampfteam einschleusen wollen. Die bislang getroffenen Entscheidungen seien in Absprache mit den drei potenziellen Kanzlerkandidaten erfolgt, hieß es aus Kreisen der Aspiranten. Es habe Strategietreffen mit SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück gegeben. SPD-Chef Sigmar Gabriel musste der Plan ohnehin absegnen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist wichtig, dass durch die Festlegungen kein Kandidat eingemauert wird", hieß es in den Kreisen.

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  • Wer nichts vernünftiges hat, kann nichts vernünftiges präsentieren!

  • SPD ist für mich als Stammwähler, 25 Jahre habe ich die gewählt, entgültig gestorben. Das permanente Freibier für alle Europäer und für uns nur Schweiß empfinde ich als absoluten Verat an die Deutsche Arbeiterklasse. Gabriel ist für mich der verlogenste SPD Fuzzie den es je gab.

  • Der Peer Bilderbeger lächselt aber nett. Haben ihn doch seine Freunde die illuminierten Bilderberger zum Kanzler-NF nominiert

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