Wahlkreis Dresden I
Schönhuber offiziell NPD-Kandidat

Der frühere Republikaner-Chef Franz Schönhuber ist am Mittwochabend in Dresden als Bundestags-Direktkandidat der rechtsextremen NPD nominiert worden. Der 82-Jährige tritt im Wahlkreis 160 (Dresden I) an, wo die Wähler erst am 2. Oktober abstimmen können.

HB DRESDEN. Der parteilose Schönhuber erhielt nach Angaben eines NPD-Sprechers neun Stimmen. Ein weiteres stimmberechtigtes NPD-Mitglied des Kreisverbands der Partei enthielt sich. Die ursprünglich aufgestellte Kandidatin Kerstin Lorenz war am 7. September unerwartet gestorben. Deshalb gibt es in diesem Wahlkreis eine Nachwahl.

Der Wahlkreis 160 hat rund 219 000 Wahlberechtigte. Bei der Bundestagswahl 2002 lieferten sich SPD und CDU in diesem Wahlkreis wie in ganz Sachsen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die NPD hatte damals keinen Direktkandidaten aufgestellt. Bei den Zweitstimmen kam sie auf 0,8 Prozent. 1269 der damals rund 217 000 Walberechtigten hatten der NPD ihre Stimme gegeben.

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