Wahlpotenzial rechtsextremer Parteien liegt bei rund sechs Prozent
Deutsche fordern Kurswechsel von der CDU

In der jüngsten Umfrage kann die Rot-Grüne Koalition leicht zulegen. Probleme bekommt langsam CDU-Chefin Angela Merkel: Von der Union fordert eine deutliche Mehrheit einen Kurswechsel.

HB BERLIN. SPD und Grüne legen nach einer neuen Umfrage bei der Sonntagsfrage weiter zu. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden laut Infratest dimap 26 Prozent SPD und 13 Prozent Grüne wählen. Das ist jeweils ein Punkt mehr als bei der letzten Umfrage des ARD- Morgenmagazins. Dagegen würden sich unverändert 43 Prozent für CDU/CSU und 7 Prozent für die Liberalen entscheiden. Die PDS käme auf 6 Prozent und verlöre damit einen Punkt.

61 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, die CDU solle einen sozialeren Kurs einschlagen. 27 Prozent meinen der Umfrage zufolge dagegen, die CDU solle ihren Reformkurs strikt fortsetzen. Bei den CDU-Anhängern sind 31 Prozent für die Fortführung des Reformkurses, 56 Prozent für einen Kurswechsel.

86 Prozent der Deutschen würden auf keinen Fall rechtsradikale Parteien wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. 5 Prozent würden sich mit großer Wahrscheinlichkeit gegen die rechten Parteien entscheiden. 2 Prozent würden Republikanern, DVU oder NPD mit Sicherheit ihre Stimme geben, 4 Prozent würden diese Parteien vielleicht wählen. Bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag in Sachsen und Brandenburg war jeweils eine rechtsextreme Partei in den Landtag eingezogen.

Befragt wurden am 21. und 22. September 639 Bundesbürger für die Sonntagsumfrage 1000 Personen. Die Fehlertoleranz für die Sonntagsfrage bei 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

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