Wahltrend
Merkel stiehlt dem SPD-Trio die Show

Kanzlerin Angela Merkel würde einer Forsa-Umfrage zufolge jeden der drei SPD-Kanzlerkandidaten im direkten Duell ausstechen. Rund jeder zweite Wahlberechtigte sei mit Merkel zufrieden, so Forsa-Chef Manfred Güllner.
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Hamburg/KölnDie potenziellen SPD-Kanzlerkandidaten Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück erhalten einer Umfrage zufolge deutlich weniger Zustimmung als Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU). „Es gibt keine Wechselstimmung“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Magazin „Stern“. „Rund jeder zweite Wahlberechtigte ist mit Merkel und ihrer Arbeit zufrieden.“

Nach dem „Wahltrend“ von „Stern“ und RTL würde der SPD-Vorsitzende Gabriel im direkten Duell nur 17 Prozent der Stimmen erhalten, Merkel käme auf 59 Prozent. Der frühere Finanzminister Steinbrück hätte bei einer Direktwahl des Regierungschefs 26, SPD-Fraktionschef Steinmeier immerhin 27 Prozent, während Merkel im direkten Vergleich jedoch 52 beziehungsweise 49 Prozent der Stimmen erhielte.

In der sogenannten Sonntagsfrage kommen CDU und CSU unverändert auf 36 Prozent, ihr derzeitiger Koalitionspartner FDP verharrt jedoch bei 4 Prozent. Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 27 Prozent, während die Grünen um einen Punkt auf 12 Prozent zurückfallen. Ebenfalls ins Parlament kämen die Piraten mit 9 Prozent (minus 1) und die Linke mit 7 Prozent (plus 1).

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wahltrend: Merkel stiehlt dem SPD-Trio die Show"

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  • Nicht nur da, Merkel zieht gerade jetzt nach dem Urteil des BVerfG die Blicke auf sich.

    Das sich ihr Verhalten wirklich so in den Umfragen niederschlagen soll, ist schier bemerklich und gleich unglaublich. Es erinnert wirklich an alte DDR-Zeiten.

  • Anschein wahren, Umfragen Halleluja, alles sanft delegieren oder durchboxen, für nichts verantwortlich. Werden trotzdem Fehler, wir wissen sie nicht mehr zu zählen, sind nur die Ressorts-Vorsteher verantwortlich, im Bund, wie im Land. Letztens hat es sogar eine "mächtigen" Schwaben ganz schon abgedriftet. Ob er jemals in einen Ring einsteigen wird?

    Die Beliebtheit einer Überflügerin deutscher Politik scheint wirklich unnachahmlich. Selbst die ihr nahestehen, können immer wieder mit Liebesentzug rechnen, je nach Anfall.

  • Nun weiss Gott, weder Gabriel, Steinmeier noch Steinbrück stellen eine Alternative dar. So kann Merkel glänzen.

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