Wahlumfrage
Nur noch knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb

Der Vorsprung schwindet: Sechs Wochen vor der Wahl gehen die Umfragewerte der Union leicht zurück. Das könnte die Fortsetzung einer schwarz-gelben Regierung gefährden. Zumal die SPD noch Reserven hat.
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BerlinRund sechs Wochen vor der Bundestagswahl kommt die schwarz-gelbe Koalition in einer Wahlumfrage nur noch auf eine knappe Mehrheit. Für die Union wollen 40 Prozent stimmen, ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage unter 3003 Bundesbürgern im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL hervorgeht. Die FDP kommt zum siebten Mal in Folge auf fünf Prozent.

SPD und Grüne können um jeweils einen Punkt auf 23 beziehungsweise 14 Prozent zulegen. Zusammen mit der Linken, die einen Punkt auf sieben Prozent verliert, kommen die Oppositionsparteien auf 44 Prozent und liegen damit um einen Prozentpunkt hinter dem bürgerlichen Lager. Mit jeweils drei Prozent würden sowohl die Piratenpartei als auch die eurokritische Alternative für Deutschland den Einzug in den Bundestag verpassen.

CDU und CSU hätten ihr Wählerpotenzial schon weitgehend ausgeschöpft, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Stern. Die SPD habe dagegen noch Reserven im Lager der Unentschlossenen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wahlumfrage: Nur noch knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb"

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  • Zukunft2013:
    Ein wenig gebe ich Ihnen recht. Allerdings haben Schwarz-Gelb und Rot-Grün zum heutigen Desaster massiv beigetragen, ohne Ausnahme. Die haben in den wichtigsten Fragen gemeinsame Sache ohne Opposition und Alternativen gemacht. Daraus wurden Sie ja zu Blockparteien, was ihnen heute zum Verhängnis wird, und dazu geführt hat, dass es überhaupt eine Alternative AfD gibt. Nur ein paar Stichworte: Rentenbetrug, Niedriglöhne, Spionageaffäre, Drohnenaffäre, Raubzug an privaten Sparerrücklagen und Renten, explodierende Strompreise, Ausverkauf an Pleiteländer und Bankenzocker, Haftung aller Bürger, mehrmalige Rechtsbrüche der Gesetze (Schuldenvergemeinschaftung und Rettungsschirme). Wer das alles will, sollte bei den Blockparteien bleiben. Wer das nicht will, muss die Alternative AfD wählen, denn die hält das Grundübel "Einheitseuro" für falsch. Nochmals: Das Übel liegt in den versagenden und bürgerfernen Blockparteien.

  • Klar, man kann verstehen dass man die AfD wählt.
    Ich habe nur das Problem, damit entscheide ich für oder gegen den Euro, innerpolitisch fehlt mir da aber einiges.
    CDU/CSU/FDP haben verschlafen, und beten jeden Tag, dass es ruhig bleibt. Arme werden immer ärmer, reiche immer reicher. Konzepte sucht man vergebens.
    Peer Steinbrück ist der einzige der klare Kante zeigt. Wird an dem jetzigen Stand Änderungen machen, hinsichtlich Löhnen,Renten,Familie,Gesundheit. Woher das Geld nehmen??? an dem ganzen Aufschrei von einigen Bonzen die nichts abgeben wollen, ist doch zu erahnen wo die Reise mit Schwarz/Gelb weiterhin gehen wird. Warum nicht die wählen, die auch etwas von denen verlangen, die am meisten profitiert haben.
    Deshalb ist mir SPD lieber als eine nichtssagende CDU.
    Es ist doch erschreckend dass Leute mit Löhnen auskommen sollen, die für Miete nicht ausreichen, und die Renten unter Sozialhilfe gewähren. Ohne vernünftige Löhne, kann man das ganze System in Frage stellen.

  • Fredi, Sie müssen noch einen Zahn zulegen und Lucke und die AfD nicht nur in eine Reihe mit Hitler und den Nazis stellen sondern auch mit Stalin, Mao-Tse-Tung und Pol-Pot.

    Wenn Sie noch etwas weiter zurückgehen, mit Napoleon, den Anzünder Roms, Nero, nebst Dschingis Chan und Attila.

    Wenn Sie zusammen mit Ihrem Spezi Eddie ganz tief in die Historie tauchen, werden Sie auch Dark Vadder entdecken,der ebenfalls als Horrorgestalt geeignet ist, ihren Projektionen zu Diensten zu stehen.

    Weiter machen Fredi, unbedingt und nicht aufhören, das darf man von Ihnen zu Recht Erwarten erwarten, Sie werden gebraucht. LOL

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