Wahlumfrage Sonntagsfrage – AfD überholt SPD im Bund

Die AfD verbucht einen Erfolg in einer Wahlumfrage. Wäre am Sonntag eine Bundestagswahl, würde die Partei demnach vor der SPD landen.
Update: 19.02.2018 - 16:18 Uhr 48 Kommentare
AfD überholt SPD bei Wahlumfrage Quelle: dpa
AfD beim politischen Aschermittwoch

Jörg Meuthen, Bundesvorstandssprecher der AfD, mit Martin Sichert, Landesvorsitzender der AfD in Bayern.

(Foto: dpa)

BerlinDie AfD hat einer Umfrage zufolge in der Wählergunst erstmals die SPD überholt. Wie die Insa-Erhebung für die „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) ergab, verbessert sich die rechtspopulistische Partei um einen Punkt auf 16 Prozent, während die Sozialdemokraten einen Punkt verlieren und bei 15,5 Prozent stehen. Damit wäre die AfD zweitstärkste Kraft. Auf den ersten Platz kommt den Demoskopen zufolge die Union, die sich um zweieinhalb Punkte auf 32 Prozent verbessern kann.

„Die Union ist derzeit die einzige Volkspartei. Die Erneuerungszusage scheint zu wirken“, erklärte Insa-Chef Hermann Binkert der Vorabmeldung zufolge. Hinter der SPD folgen laut Umfrage die Grünen (13 Prozent), die Linkspartei (elf Prozent) und die FDP (neun Prozent). Die Teilnehmer wurden der „Bild“ zufolge zwischen Freitag und Montag befragt.

Auch laut der jüngsten Forsa-Umfrage verliert die SPD und rutscht vor dem Mitgliedervotum zur Neuauflage der Großen Koalition auf 16 Prozent ab. Im wöchentlichen RTL/N-tv-Trendbarometer gab die Partei einen Punkt auf den niedrigsten Wert ab, den Forsa in 25 Jahren je für die Sozialdemokraten ermittelt hat. „Frau Nahles werden nur wenige positive Eigenschaften zugeordnet“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. „So halten sie nur 13 Prozent aller Bundesbürger für fähig, die Probleme des Landes in den Griff zu bekommen.“

Nach erschütternden Umfragewerten – Nahles auf Groko-Werbetour

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Bereits nach dem knappen Ja der SPD zu Koalitionsverhandlungen mit der Union im Januar verloren die Sozialdemokraten einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und N-tv zufolge in der Bevölkerung weiter an Zustimmung – und rutschten auf 17 Prozent. In Ostdeutschland liegt die SPD in vielen Regionen hinter der AfD, in Baden-Württemberg sogar nur bei 12 Prozent. In Bayern ist es nicht viel mehr. Wie Nahles den Trend umkehren will, ist fraglich.

Von den SPD-Wählern, die sich nicht mehr für die Sozialdemokraten entscheiden würden, würde ein Drittel (34 Prozent) gar nicht mehr wählen. 24 Prozent würden zu den Grünen abwandern, 20 Prozent zu den Unionsparteien, elf Prozent zur Linkspartei, sechs Prozent zur FDP, vier Prozent zur AfD und ein Prozent zu einer sonstigen Partei.

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48 Kommentare zu "Wahlumfrage: Sonntagsfrage – AfD überholt SPD im Bund"

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  • Was soll daran unsachlich sein? Etwa die Feststellung, für wen diese „Demokratie“ noch „Rechtssicherheit“ bietet?

    • Herr Peer Kabus19.02.2018, 20:05 Uhr

    „Frau Merkel wird irgendwann nicht mehr Kanzlerin sein.“


    Merkel ist irgendwann weg – aber die Millionen an Muslimen bleiben.


    Täglich werden es mehr. Liest man die tatsächlichen Zahlen aus anderen überprüfbaren Quellen (die das System unter der Decke hält), dann überkommt einen das Grauen.


    Auch die Massenmedien spielen mit. Der Marsch auf das Kanzleramt vom 17.02. wird erst gar nicht thematisiert. Auch die Vorgänge in Hamburg gegen die Initiatorin „Merkel muss weg“ werden verschwiegen. Beide Vorgänge zeigen, dass es Demokratie nur für Links-Grünfaschisten gibt.

  • Eine klare, auf zitierte Fakten aus einem Artikel einer anderen Zeitschrift als Antwort auf das Abstreiten dieses selbsternannten Europäers lasse ich mir nicht von Zensur löschen.

    Herr Peer Kabus20.02.2018, 08:42 Uhr
    Zum dessen Kommentar einige Zitate aus einem in WO aktuell erschienen Artikels:

    <Ahmad wollte immer nach Deutschland, heißt es im Beitrag. „Sie geben uns Unterstützung, sie geben uns Sozialleistungen, sie geben uns dieses Haus“, schwärmt er. Auf die Frage, wie viel er bekomme, sagt der 32-Jährige: „Weiß ich nicht. Das Geld wird überwiesen. Ich gehe zur Bank und hebe es ab.“>

    <Ahmad ist ungelernter Arbeiter und Analphabet.>

    <Ahmad will Bundeskanzlerin Angela Merkel danken: „Mama Merkel - sie ist die einzige Person, die das Leiden der Syrer gespürt hat.>

    <Ahmad hat schon angekündigt, dass er in Zukunft vier Ehefrauen haben möchte und zehn Kinder. Inzwischen habe die Familie nach einer Klage einen Flüchtlingsstatus für drei Jahre erhalten. Damit könnte der Syrer auch arbeiten gehen, er möchte aber lieber bei den Kindern bleiben.>

    Heute Abend um 22:35 Uhr im @SPIEGELTV Magazin auf @RTLde 2:23 PM - Feb 18, 2018

    Solche Sendungen sorgen dafür, dass der Nachschub ins gelobte Land nicht abreißt.

    • Herr Peer Kabus20.02.2018, 08:53 Uhr
    Dem syrischen Pascha wurde von der Kommune ein Haus zur Verfügung gestellt.

    Ach ja - das Wichtigste habe ich glatt vergessen:

    Der lebt dort mit 2 Frauen, nachdem die Behörde den Nachzug seiner 2.-Frau bewilligt hatte.

    Jetzt plant der die Zukunft mit 4 Frauen und 10 Kindern.

    Eine tatsachengerechte Erklärung, warum er nicht weiß, wie viel Geld der bekommt, dürfte simpel sein:

    Wer Analphabet ist, der hat sicher ein Problem mit Kontoauszügen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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  • Hallo Enrico Caruso,

    im Gegensatz zu Ihnen benutze ich meinen richtigen Namen und verberge mich nicht
    hinter dem Namen eines berühmten Tenors. Ihr Hinweis auf die Antifa ist lächerlich
    und läßt mich erahnen wess Geisteskind Sie sind.
    Schönen Abend noch.
    Mir wird diese ganze Debatte zu langweilig.
    Ausser der Wiederholung von irgendwelchen Blödsinn kommt nichts
    dabei raus.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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  • Herr Leo Löwenstein
    19.02.2018, 19:28 Uhr

    Falsch H. Löwenstein; wir leben in einer Demokratie. Dort werden Mandate durch die Bevölkerung vergeben und auch entzogen. Und wenn Teile der Bevölkerung der Meinung sind, nationaler Sozialismus sei genau das richtige für Deutschland und wenn dieser Teil Holocaustleugnern, Volksverhetzern, Verschwörungstheoretikern und rechtsesoterischen Spinnern ein Mandat erteilen möchte, dann sollen dieser Teil das doch tun.

  • Herr Leo Löwenstein 19.02.2018, 19:40 Uhr
    <<Sofort alle ausländischen Antisemiten rauswerfen, alle kriminellen Ausländer sofort rausschmeißen, was kann ein Gutmensch denn da dagegen haben?>>

    Na hören Sie mal! Das sind doch die "Flüchtlinge" und "Schutzsuchenden"! Wir können Sie die denn rausschmeißen wollen? Wie kaltherzig von Ihnen! Und für so einen Akt der Unmenschlichkeit fordern Sie auch noch die Unterstützung der Gutmenschen ein?

    Im übrigen darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass sich hinter dem unscheinbaren Namen "Karl-Heinz Pflugmacher" einer der Faschisten der Antifa verbirgt.

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