Wahlumfrage
Union klettert auf Sieben-Jahres-Hoch

Die Union kann optimistisch in das Superwahljahr 2013 blicken, ob sie nach dem Urnengang im Herbst allerdings an der Macht bleibt, ist ungewiss. Denn für Koalitionspartner FDP sieht es nicht gut aus.
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BerlinDie Union ist vor dem Start ins wichtige Wahljahr 2013 bei den Bürgern so beliebt wie seit fast sieben Jahren nicht. Im Wahltrend von "Stern" und RTL springen CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um drei Punkte auf 41 Prozent - dem höchsten Wert seit Anfang März 2006, berichtete das Hamburger Magazin am Mittwoch. Die Fortsetzung der schwarz-gelben Regierungskoalition ist dennoch fraglich, denn die FDP landete wie so oft in den vergangenen Monaten bei nur vier Prozent und muss um den Einzug in den Bundestag bangen. Unionspolitiker beteuerten dennoch ihre Treue zum bisherigen Partner.

CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte der Nachrichtenagentur dapd, sie sehe "keine echte Alternative zur christlich-liberalen Koalition". Schwarz-Grün stehe "absolut nicht zur Debatte". Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) fügte in der Zeitung "Die Welt" hinzu: "Wir arbeiten in einer erfolgreichen Koalition. Da ist es unklug, über andere Möglichkeiten zu spekulieren."

Die SPD schließt das Jahr laut Wahltrend, für den das Forsa-Institut vom 17. bis 21. Dezember 2.500 Bürger befragte, mit unverändert 27 Prozent ab. Die Grünen sinken um ein Punkt auf 13 Prozent. Wie in der Vorwoche wollen auch aktuell acht Prozent der Wähler für die Linke und drei Prozent für die Piratenpartei stimmen. Auf sonstige Parteien entfallen vier Prozent (minus eins).

Neben einer großen Koalition und Schwarz-Grün würde es nach der Umfrage auch für Rot-Rot-Grün reichen. Linksfraktionschef Gregor Gysi ist dazu grundsätzlich bereit, wie er im dapd-Interview deutlich machte.

Gysi sagte, er könne sich eine Koalition mit SPD und Grünen für die nächste Legislaturperiode vorstellen, stellte aber Bedingungen. "Mit uns geht es nur, wenn es einen Politikwechsel gibt. Dann sind wir bereit", betonte der Linksfraktionschef. Im Augenblick setzten SPD und Grüne auf einen Personalwechsel, nicht auf einen Politikwechsel - weder was die Arbeitsmarktpolitik, noch was Steuern, Bundeswehr oder die Rente mit 67 betreffe. "Das geht mit uns nicht."

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  • ...beeindruckend! ...

    Diese Horde des sesselpubsenden senilen Netzmobs von Irren Parteienstoppern, Vollstreckern, Oberklugscheißern und arbeitslosen Verschwörungslamentierern.

    Leute wir brauchen Euch. Kommt raus aus Euren faulen Wohlstandsnischen und macht mal was Produtives!

  • ++WARNUNG ++VOR++GEFÄHRLICHEN++PARTEIEN++
    +++ GRÜNE++SPD++CDU++FDP++CSU++LINKE+++
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Sie haben die gefährlichste Religion der Welt in Deutschland etabliert!
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    +++Schon++wieder++Islamisten-Angriff in Bonn+++
    +++Indischem Student wurde die Zunge zerschnitten+++
    Zwei Islamisten haben einem 24-Jährigen Inder
    an Heiligabend die Zunge zerschnitten,
    weil er nicht zum Islam konvertieren wollte.

    http://www.focus.de/panorama/welt/weil-student-nicht-zum-islam-konvertierte-mutmassliche-islamisten-zerschneiden-inder-die-zunge_aid_888164.html
    ----------------------
    Vielen Dank an die FLASCHEN in Politik, Polizei & Justiz, für die nachhaltige UNFÄHIGKEIT!

    Man sollte euch mit dem Islamgesocks ausschaffen!

  • starke.gemeinschaft.@

    Es muss heissen "tot" und nicht tod

    benne Ihn richtig

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