Warnstreiks
IG Metall erhöht den Druck

Die IG Metall kämpft für 3,7 Millionen Beschäftigte und will 5,5 Prozent mehr Geld erstreiten. Dafür hat die Gewerkschaft nach Ende der Friedenspflicht mit Warnstreiks begonnen.
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PaderbornMit einer Welle von Warnstreiks erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. Unmittelbar nach dem Ende der Friedenspflicht um Mitternacht legten knapp 400 Mitarbeiter der Nachtschicht beim Paderborner Automobilzulieferers Benteler die Arbeit nieder, wie Ingrid Gier von der IG Metall sagte.

Auch im niedersächsischen Bramsche traten die Nachtschicht-Beschäftigten der Betriebe Essex und Nexans in den Warnstreik, wie ein Sprecher der Gewerkschaft bestätigte. Etwa 100 Mitarbeiter hätten sich an der Aktion beteiligt und ihre Arbeit für rund eine Stunde ruhen lassen. Zu weiteren Aktionen hatte die IG Metall unter anderem auch an Standorten in Bayern aufgerufen.

Der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Detlef Wetzel, kündigte eine deutlich härtere Gangart in der laufenden Tarifauseinandersetzung der Metall- und Elektroindustrie an. „Die Tarifrunden 2013 gehen in die entscheidende Phase“, sagte Wetzel.

„Wenn die Arbeitgeber nicht wollen, dass es richtig knallt, müssen sie schnell handeln und vor allem mehr bieten“, forderte er vor Benteler-Beschäftigten in Paderborn. Die bisherige Offerte der Arbeitgeber bezeichnete Wetzel als „dreifache Nullnummer“. „Wenn das verlässlich und fair ist, dann hat auch Uli Hoeneß den Fiskus verlässlich und fair an seinem Vermögen teilhaben lassen“, sagte er.

In dem laufenden Tarifkonflikt wird bundesweit auf regionaler Ebene in sieben IG Metall-Bezirken für insgesamt 3,7 Millionen Beschäftigte verhandelt. Die IG Metall verlangt auf 12 Monate 5,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben nach zwei Nullmonaten eine Erhöhung von 2,3 Prozent bei 13 Monaten Laufzeit geboten.

Nach dem Start in der Nacht zum 1. Mai sind am Donnerstag nach Angaben der IG Metall bundesweit mehrere tausend Beschäftigte aufgerufen, sich an Warnstreiks beteiligen. Einen ersten Höhepunkt soll die Warnstreikwelle Anfang kommender Woche erreichen. Am Dienstag werden die Tarifverhandlungen in der dritten Runde zunächst in Baden-Württemberg fortgesetzt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der DGB ist ein Auslaufmodell. Er verliert immer mehr seine Existenzberechtigung. Die Sprüche von gestern passen nicht mehr zur Welt von heute und morgen. Das letzte Stündlein der Gewerkschaftsbosse hat geschlagen.

  • Massgeblich ist jetzt erstmal, dass viele Jobs für Asylbewerber geschaffen werden. Die einheimischen Arbeitslosen, besonders bei den jungen Einheimischen die heute am 1. Mai auf der Strasse mutig und tapfer demonstrieren, sollten aus Solidarität mit den Asylbewerbern auf einen angebotenen Job verzichten und H4 beantragen und den Asylbewerbern den Vortritt lassen. Hier Egoismus vor Solidarität mit Asylbewerbern zu stellen und einen angebotenen Job selber besetzen geht gar nicht und grenzt bereits an Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

  • Ach ich vergaß.....von den 250E gehen ja beim Schuhkauf noch mal 50E ins Staatssäckel über die Mwst....geiles Konzept!

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