Warnung vor neuer "Mudschahedin-Generation"
Verfassungsschutz warnt vor Irak-Rückkehrern

Im Irak entstehe eine neue Generation islamistischer Kämpfer, warnt der Verfassungsschutz. Die aus Deutschland stammenden Islamisten könnten zurückkehren und hier Attentate ausführen, hieß es.

HB BERLIN. Deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor aus dem Irak nach Deutschland zurückgekehrten islamistischen Kämpfern. «Es ist damit zu rechnen, dass in diesem Zusammenhang eine neue Mudschahedin-Generation entsteht und ein Teil dieser Personen nach Deutschland zurückkehren wird», zitiert der «Spiegel» aus einer vertraulichen Lageanalyse des Bundesamtes für Verfassungsschutz. In dem Bericht heißt es, die Männer kämen als potenzielle Attentäter in Frage.

Bislang seien etwa ein Dutzend Untergrundkämpfer aus dem Irak wieder nach Deutschland zurückgekehrt, heißt es in dem Bericht. Demnach überprüfte das Bundeskriminalamt etwa 85 Islamisten, bei denen es Hinweise gegeben hätte, sie wollten von Deutschland aus in den Irak-Krieg ziehen.

Der in München lebende Ibrahim Nagah spiele inzwischen sogar eine wichtige Rolle in der Terrorgruppe Ansar al Islam. Nagah zog vor zwei Jahren 19-jährig in den Kampf. Mittlerweile sei er zuständig für die Schleusung Freiwilliger in den Irak.

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