Warnung vor Währungskrieg: Der neue Industrie-Chef setzt auf innere Stärke

Warnung vor Währungskrieg
Der neue Industrie-Chef setzt auf innere Stärke

Die Wirtschaft startet nach Ansicht von Ulrich Grillo durch. Konjunkturprogramme lehnt der neue Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie daher ab. Gefahren drohten vor allem von der Euro-Zone - und aus Japan.

BerlinDer neue BDI-Chef Ulrich Grillo ist mit einer ausgesprochen optimistischen Prognose in seine Amtszeit gestartet: Die deutsche Industrie erwarte trotz eines schwachen Auftakts in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent. Damit ist der Industrieverband BDI damit deutlich optimistischer als die schwarz-gelbe Bundesregierung, die im laufenden Jahr einen Zuwachs von nur 0,4 Prozent erwartet.

Es gebe berechtigte Hoffnung auf eine deutliche wirtschaftliche Belebung ab dem Frühjahr, sagte Grillo am Dienstag bei seiner ersten offiziellen Pressekonferenz in Berlin. Auch für 2014 ist der Spitzenverband zuversichtlich, nannte aber keine Zahlen.

Das erste Quartal 2013 werde zwar noch schwach ausfallen. Der BDI sehe aber gute Chancen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf deutlich an Fahrt gewinnt, sagte Grillo: „Trotz der vielen Molltöne sind wir für 2013 insgesamt optimistisch.“ Der konjunkturelle Verlauf zeige nach oben: „Daher gibt es auch keinerlei Bedarf für hektische konjunkturpolitische Maßnahmen.“ Eine Eins vor dem Komma werde aber wohl nicht erreicht, sagte der Duisburger Unternehmer, der seit Jahresbeginn den wichtigsten Wirtschaftsverband führt.

Triebkräfte für den Aufschwung kämen vor allem aus dem Ausland. Der BDI rechnet 2013 mit einem Exportplus von mindestens drei Prozent: „Im Gefolge dürften auch Ausrüstungsinvestitionen unserer Unternehmen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge zunehmen.“

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Währungskrieg, Schuldenkrise und Energiekosten belasten Ausblick

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