Wechsel zu Daimler
Von Klaeden verzichtet auf Versorgungsansprüche

Der CDU-Politiker Eckart von Klaeden sorgt mit seinem Wechsel zu Daimler für Wirbel. Angesichts scharfer Kritik aus der Opposition will der Staatsminister im Kanzleramt auf seine Versorgungsansprüche verzichten.
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BerlinDer Staatsminister im Kanzleramt, Eckart von Klaeden, verzichtet mit seinem Wechsel in die Industrie auf seine Versorgungsansprüche als Staatsminister. Das sagte der CDU-Politiker dem Handelsblatt (Freitagausgabe).

Zugleich lehnte er ein früheres Ausscheiden aus dem Amt ab. Um jegliches Missverständnis bezüglich seiner neuen Position als Politikchef beim Stuttgarter Autobauer Daimler auszuräumen, stellte von Klaeden klar, dass es ihm „nicht um Erreichung bestimmter Versorgungsansprüche“ gehe, sondern darum, seine Arbeit - vor allem als Bund-Länder-Koordinator - „ordentlich zu beenden“.

Er kündigte an, dass er nach seiner Teilnahme an der letzten Bundesratssitzung am 20. September, die Bundeskanzlerin um seine Entlassung „unmittelbar nach der Bundestagswahl“ bitten werde. Dabei verzichte er „auf jeden Fall auf meinen Versorgungsanspruch“ als Staatsminister.

Der Autor ist stellvertretender Chefredakteur und Büroleiter in Berlin.
Michael Inacker
Handelsblatt / Stellvertretender Chefredakteur

Kommentare zu " Wechsel zu Daimler: Von Klaeden verzichtet auf Versorgungsansprüche"

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  • Ja woll , genau so isses, einmal am trog, ausgesorgt!

  • Soviel mir bekannt ist schuldet Toll Collect, das ja zu Daimler Benz gehört, dem Staat noch einige Milliarden, wegen verspäteter Inbetriebnahme.

  • Der Joschkar Fischer ist doch auch bei BMW. Mich würde echt mal interessieren, was der den ganzen Tag bei BMW macht und vor allem was der verdient. Am Bank wird er sicherlich nicht stehen. Für mich ist das auf jedenfall kein Grund, einen BMW zu kaufen, ganz im Gegenteil.

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