Weitere Sondierungsgespräche: CDU und SPD kommen im Saarland in Schwung

Weitere Sondierungsgespräche
CDU und SPD kommen im Saarland in Schwung

Die erste schwarz-gelb-grüne Landesregierung gehört der Geschichte an. Nach Jamaika loten CDU und SPD im Saarland die Chancen für eine große Koalition aus - und die stehen gar nicht so schlecht.
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SaarbrückenGut eine Woche nach dem Ende der Jamaika-Koalition im Saarland haben die Gespräche von CDU und SPD über eine große Koalition Fahrt aufgenommen. Am Mittwoch werde eine neue Sondierungsrunde stattfinden, teilte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer am Sonntagabend nach dem ersten, fast siebenstündigen Treffen in Saarbrücken mit.

Dabei sollten die angeschnittenen Themen noch einmal vertieft werden. Dann werde sich auch zeigen, ob die Grundlage zwischen beiden Parteien so tragfähig sei, dass die Gespräche zur Bildung einer großen Koalition weitergeführt werden sollten oder ob die Differenzen zu groß seien.

Saar-Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und der SPD-Landesvorsitzende Heiko Maas wollen bis Ende des Monats ausloten, ob es genügend Übereinstimmung für eine stabile Koalition gibt.

Bei den Gesprächen am Sonntag seien vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Energie Gemeinsamkeiten festgestellt worden, berichteten Kramp-Karrenbauer und Maas anschließend.

Die CDU-Politikerin unterstrich, in einem „sehr konzentrierten, sehr intensiven, sehr konstruktiven Dialog“ seien bei dem ersten Treffen alle Politikfelder besprochen worden. Am Anfang habe ein intensiver Austausch über die Haushalts- und Finanzlage sowie die Sanierungsnotwendigkeiten des Saarlandes gestanden. Hierzu würden nun noch weitere Daten ausgetauscht.

Kramp-Karrenbauer sprach von einem „intensiven, sehr konstruktiven Dialog“. Die Ministerpräsidentin sagte, in einigen Themenfeldern gebe es bereits ein „spürbares Maß an Übereinstimmung“. Bei den Gesprächen seien vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Energie Gemeinsamkeiten festgestellt worden, berichteten Kramp-Karrenbauer und Maas.

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  • Ich denke es war ein abgekarrtes Spiel, der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).
    Was sich jetzt zeigt, ist vom mündigen Wahlbürger so bestimmt nicht gewollt, deshalb sofortiger Rücktritt und Neuwahlen ansetzen.
    Danke

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