Weniger Schulden
Deutschland hat dieses Jahr nahezu ausgeglichenen Haushalt

Deutschland muss dieses Jahr weniger Schulden machen als bisher geplant. Das liegt an der guten Wirtschaftslage. Mit einem gesamtstaatlichen Defizit von 0,5 Prozent wird ein nahezu ausgeglichener Haushalt erreicht.
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BerlinDeutschland wird dieses Jahr aufgrund der guten Wirtschaftslage voraussichtlich weniger neue Schulden machen als bislang geplant. Das gesamtstaatliche Defizit sinke 2012 auf gut 0,5 Prozent, teilte das Bundesfinanzministerium am Mittwoch in Berlin mit.

Bislang war die Regierung von einer Neuverschuldung von rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausgegangen. Grund für die positivere Einschätzung sei die „günstige wirtschaftliche Entwicklung" und insbesondere die „gute Situation am Arbeitsmarkt".

Deutschland werde damit bereits in diesem Jahr sein mittelfristiges Ziel eines nahezu ausgeglichenen Staatshaushaltes erreichen, erklärte das Ministerium. Damit halte die Bundesrepublik nicht nur die aktuell gültigen Defizitvorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ein, sondern auch diejenigen des noch zu ratifizierenden Fiskalpaktes.

Diesem hatten Bundestag und Bundesrat bereits zugestimmt, doch muss Bundespräsident Joachim Gauck noch unterschreiben. Der aber will eine Entscheidung über zahlreiche Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht abwarten.

Die Sozialversicherung werde auch dieses Jahr voraussichtlich wieder einen „deutlichen Überschuss" aufweisen, erklärte das Finanzministerium. Die Gemeinden könnten ihren Überschuss sogar noch ausweiten. Die Gesamtverschuldung allerdings steigt auch dieses Jahr weiter an: Sie werde von 81,2 auf rund 83,5 Prozent klettern. Grund seien die Verpflichtungen Deutschland für die Euro-Rettungsfonds und neue Überweisungen an die Bad Bank des Pleite-Geldinstituts HRE.

Die Bundesfinanzagentur hatte vergangene Woche erklärt, sie werde im dritten Quartal des Jahres zusätzlich Kredite in Höhe von drei Milliarden Euro für die Milliardenhilfen an andere Euro-Staaten aufnehmen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Kein wunder, jetzt tauchen die Milliarden-Soforthilfen für die Banken ja nicht mehr im Staatshaushalt auf. Wenn wir das jetzt noch Rückwirkend bis 2008 machen, dann haben wir sogar ein dickes Plus in der Staatskasse!

    Buchungstricks statt Schuldentilgung - moment - das kommt mir bekannt vor! Ach ja, Hedge Fonds!

    Jetzt bauen wir schon Finanzblasen im Staatshaushalt und wenn dann alles Zusammenbricht sieht es aus, als ob wir alle faul und verschwenderisch waren.

    Langsam wird's albern.

  • Schäubles "Milchmädchenrechnung"
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    grenzt schon an Volksverdummung.
    Als "Eurofanatiker" will er uns erzählen, das Deutschland "fast" einen ausgeglichenen Haushalt hat.

    Zitat:
    Die Gesamtverschuldung allerdings steigt auch dieses Jahr weiter an: Sie werde von 81,2 auf rund 83,5 Prozent klettern. Grund seien die Verpflichtungen Deutschland für die Euro-Rettungsfonds und neue Überweisungen an die Bad Bank des Pleite-Geldinstituts HRE.

    Die Bundesfinanzagentur hatte vergangene Woche erklärt, sie werde im dritten Quartal des Jahres zusätzlich Kredite in Höhe von drei Milliarden Euro für die Milliardenhilfen an andere Euro-Staaten aufnehmen.
    Zitat Ende:

    Das FMS Wertmanagement schreibt Verluste von 10Mrd€, für welche die Sofin - also der Steuerzahler - gerade steht.
    Auch die 700Mrd€ Target2-Salden der Bzundesbank und die Bankenhilfe für Spanien sind noch nicht berücksichtigt.

    Und dann sind da noch:
    - WestLB
    - HSH
    - "Energiewende"
    - Netzausbau
    - ...

  • Nein, wir müssen Schäuble kopfen und den ESM abschaffen, dann ist der Haushalt ausgeglichen!

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