„Wenn es geht, wollen wir abschließen“
Chemiebranche setzt Tarifverhandlungen fort

Die Tarifverhandlungen für die rund 580 000 Beschäftigten in der deutschen chemischen Industrie sind am Donnerstag in Hannover fortgesetzt worden. Beide Seiten rechneten mit schwierigen Verhandlungen, hieß es.

HB HANNOVER. Die Positionen der Tarifparteien ligen immer noch weit auseinander. „Wenn es geht, wollen wir abschließen“, sagte ein Sprecher der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) zu Beginn der Gespräche. Es hänge aber vom Verlauf der Verhandlungen ab.

Die IG BCE fordert eine Lohnerhöhung von 3,5 Prozent für zwölf Monate sowie eine weitere Aufstockung der Ausbildungsplätze. Die Arbeitgeber lehnen die Lohnerhöhung ab und haben auch noch kein Angebot vorgelegt. „Wir werden im Laufe des Tages sehen, ob wir ein eigenes Angebot machen, so wie von der Gewerkschaft erwartet“, sagte der Sprecher des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie, Burghard Jahn. Auf Grund der neuesten Einschätzungen zur konjunkturellen Lage müsse es einen vorsichtigen Tarifabschluss geben.

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