Werbung für EU-Verfassung
Schröder will flexiblere Arbeitszeiten

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich in der Debatte um eine Verlängerung der Arbeitszeit für flexible Lösungen ausgesprochen. Es bringe nicht viel, eine bestimmte Stundenzahl für die Wochenarbeitszeit zu fixieren, sagte Schröder am Donnerstag in Berlin.

HB BERLIN. „Die Realität in den Betrieben ist schon viel weiter als in den Verbandserklärungen auf beiden Seiten zum Ausdruck kommt.“

Zur Eröffnung einer Konferenz der „Hertie School of Governance“ verteidigte Schröder die Reform-„Agenda 2010“. „Wir wollen in der Tat eine Umverteilung, weg von Vergangenheits-Subventionen, hin zu Zukunfts- Investitionen“, sagte er. Die Wirtschaft rief Schröder auf, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stärker bewusst zu werden.

Den vorliegenden Entwurf einer EU-Verfassung nannte Schröder „bei allen Mängeln“ unterstützenswert. Er wolle „selbstbewusst und entschieden für diese Verfassung werben“. Eine Volksabstimmung über die Verfassung, wie sie der britische Premierminister Tony Blair angekündigt hat, hält Schröder nicht für notwendig. Die Legitimation sei ebenso in einem parlamentarischen Verfahren zu erreichen, wie es in Deutschland vorgesehen ist.

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