Westerwelle gegen Gerhardt
FDP streitet über Fraktionsvorsitz

In der FDP-Bundestagfraktion zeichnet sich nach einem bericht des Handelsblatts (Dienstagausgabe) bereits ein Streit um das Amt des Fraktionsvorsitzenden ab. Während FDP-Vorstandsmitglied Daniel Bahr dafür plädiert, Parteichef Guido Westerwelle solle auch den Fraktionsvorsitz übernehmen, mehren sich die Stimmen für einen Verbleib von Wolfgang Gerhardt in seinem Amt.

BERLIN. "Ich halte Gerhardt in der Funktion des Fraktionsvorsitzenden für unverzichtbar", sagte der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Heinrich Kolb dem Handelsblatt. Ähnlich äußerte sich das Mitglied im Bundesvorstand, Alexander Pokorny: "Dieses großartige Ergebnis wäre ohne den intensiven Wahlkampf von Wolfgang Gerhardt nicht möglich gewesen."

Bahr argumentierte hingegen, die Stimmengewinne der FDP seien ein „persönlicher Erfolg“ Westerwelles gewesen. Westerwelle selbst wollte sich zu Spekulationen, wonach der FDP-Fraktionschef auf sein Amt verzichtet und Westerwelle neuer Chef der Fraktion werden soll, nicht äußern. Solche Fragen würden später geklärt, sagte er.

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