Westerwelle trifft Kerry: Der neue Kollege

Westerwelle trifft Kerry
Der neue Kollege

Europa ist das Ziel der ersten offiziellen Auslandstour des neuen US-Außenministers John Kerry. In Berlin wollen Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle auch das Thema Freihandelszone ansprechen.
  • 0

BerlinDie Auftaktreise des neuen US-Außenministers John Kerry in mehrere europäische Hauptstädte ist nach Ansicht seines deutschen Amtskollegen ein wichtiges transatlantisches Signal. „Das gibt all denen Unrecht, die gemeint haben, Europa sei für die USA nicht mehr wichtig“ sagte Guido Westerwelle (FDP) der „Passauer Neuen Presse“.

Der Nachfolger von Hillary Clinton kommt Anfang kommender Woche auf seiner ersten Auslandsreise als Minister auch nach Berlin. Dort trifft er neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Westerwelle auch den russischen Außenminister Sergej Lawrow. Weitere Reiseziele sind Großbritannien, Frankreich und Italien sowie Ägypten und mehrere Länder in Nahost.

Westerwelle lobte, „dass US-Präsident Obama, sein Vizepräsident und der Außenminister die Pläne einer Freihandelszone mit Europa mit Verve auf die politische Tagesordnung gesetzt haben“. „Ich rechne damit, dass bis zum Sommer diesen Jahres die Verhandlungen zwischen Europa und den USA beginnen können.“ Allerdings räumte Westerwelle ein, es gebe „hier und da schwierige Fragen: Vom Agrarsektor bis zu technischen Standards“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Westerwelle trifft Kerry: Der neue Kollege"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%