Flüchtlingspolitik bei What's right
Merkel kauft sich eine türkische Grenzpolizei

Die Bundeskanzlerin will die Fehler ihrer Offen-Tor-Politik nicht korrigieren und weigert sich, die eigenen Grenzen zu schützen. Sie setzt auf die Strategie, die Türkei mit Milliarden als Grenzpolizei zu engagieren.
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Angela Merkels Offentor-Politik ist grandios gescheitert. Es braucht weder Seehofers Alarmrufe noch Schröders Planlosigkeitsvorwurf noch Schäubles Lawinenmahnung noch De Maizières Verzweiflungsakte noch das Wort vom „Jahrhundertfehler“, das im Bundestag die Runde macht. Die Erdrutsch-Umfragen zeigen es ihr, jeder Hilferuf deutscher Bürgermeister und Landräte, die dramatischen Polizeimeldungen wie die ergebnislosen EU-Konferenzen. Angela Merkel weiß es selbst.

Die Bundeskanzlerin müsste eigentlich umkehren, sich revidieren, die Grenzen schützen, eine Moratoriums-Rede an die Welt halten und die Willkommenskultur um eine Wahrheitskultur ergänzen. Und diese Wahrheit lautet: Mit einer unkontrollierten, illegalen Masseneinwanderung kann es unmöglich weiter gehen. Anstatt dass wir das schaffen, schafft das uns.

Doch die Kanzlerin scheut den Gesichtsverlust, einen Fehler korrigieren zu müssen – und sei er in bester Absicht gemacht worden. Sie weigert sich mit dem Trotz einer norddeutschen Fundamentaltheologin umzukehren.

Ausgerechnet das kluge Chamäleon im Kanzleramt, das Politik seit Jahren als summierende, Farben wechselnde Nachhut-Veranstaltung organisiert, ausgerechnet die Meisterin der Geschmeidigkeit ist plötzlich stur. Man fühlt sich an Arthur Schnitzler erinnert: Der Trotz ist die Stärke der Schwachen - und eine Schwäche mehr.

Das Dilemma Angela Merkels besteht darin, dass sie die Grenzen in irgendeiner Form wieder schützen muss – aber zugleich genau das vermeiden will. Also verfällt sie auf die imperiale Idee, sich eine ferne Grenzpolizei zu kaufen, die den unangenehmen, aber unvermeidlichen Grenzschutz übernimmt, den man selber nicht machen will. Kurzum: Die Türkei soll Europas Grenzpolizei werden.

Da derzeit 90 Prozent der Migranten über die Türkei nach Europa einreisen, und die türkische Regierung einiges tut, die illegale Massenflucht nach Europa eher zu befördern als zu kontrollieren, liegt der Schlüssel zur Lösung der Migrationskrise tatsächlich in Ankara. Doch hat diese altrömisch-imperiale Strategie, Grenzvölker zur Schutzwallsicherung zu söldnern, gleich mehrere Probleme.

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Kommentare zu " Flüchtlingspolitik bei What's right : Merkel kauft sich eine türkische Grenzpolizei"

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  • .... einer ist keiner?

  • Mache doch die Anderen, strengt manchen auch zuviel an.

  • Europa hat zulange und zufett aus den Kreditöpfen gelebt und die Deutschen vorneweg. Leute, das ist die Quittung.

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