Wiederholungswahl zum Landtag in Leipzig
CDU-Bewerber wohl klarer Sieger

HB LEIPZIG. Bei der Wiederholungswahl des Direktkandidaten für den Sächsischen Landtag aus einem Leipziger Wahlkreis hat sich ein Sieg des CDU-Kandidaten Rolf Seidel abgezeichnet. Nach Auszählung in 26 der 28 Wahlbezirke kam Seidel am Sonntag auf 50 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgte mit 21,2 Prozent der Linkspartei-Bewerber Wolfgang Denecke.

Bei Minusgraden waren nur wenige der etwa 57 000 Wahlberechtigten im Wahlkreis 31 (Leipzig 7) an die Urnen gegangen. Bis 16 Uhr lag die Beteiligung bei 23,3 Prozent.

2004 hatte Seidel das Direktmandat mit 46,1 Prozent gewonnen. Der SPD-Bewerber Bernd Bonneß kam auf 21,2 Prozent. Bei den Listenstimmen kam die CDU auf 42,1 Prozent, die PDS auf 22,8 Prozent und die SPD auf 13,5 Prozent. Würde der CDU-Kandidat nicht erneut die Mehrheit erreichen, würde sich die Zusammensetzung des Landtags ändern.

Das sächsische Verfassungsgericht hatte Ende 2005 die Wahl des Direktkandidaten vom September 2004 für ungültig erklärt. Damals war Denecke wegen fehlender Unterlagen nicht zur Wahl zugelassen worden. Er klagte dagegen erfolgreich, so dass die Wahl des Direktkandidaten wiederholt werden musste.

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