Wirtschaft alarmiert
DIHK fordert Ergebnisse des Job-Gipfels ein

Der scharfe Ton in der Debatte um die Steuerbeschlüsse des Job-Gipfels hat die Wirtschaft alarmiert. „Reformen sind jetzt trotz aller Wahlen oberste Politikerpflicht“, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, dem Handelsblatt (Mittwochausgabe).

BERLIN.. „Der Schaden eines Scheiterns wäre riesig“, mahnte er. „Nicht nur, dass die beabsichtigte positive Wirkung sich in ihr Gegenteil verkehren würde -das Vertrauen in die Politik würde weiter abnehmen. Nichts ist negativer für das Investitionsklima als Rechtsunsicherheit und Sprunghaftigkeit.“

Bei den Unternehmen macht sich nach Aussage von DIHK-Präsident Braun die Sorge breit, „statt weniger Steuern für mehr Jobs könnte es am Ende nur eine große Koalition für beschäftigungsfeindliche Mindestlöhne geben“. Er wies zudem darauf hin, dass die ebenfalls auf dem Job-Gipfel beschlossene Reform der Erbschaftsteuer von „elementarer Bedeutung für den Jobmotor Mittelstand“ sei. Sie könnte den Generationenwechsel im Mittelstand erheblich erleichtern, so Braun.

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