Wirtschaftskrise
EZB dämpft den Optimismus der Analysten

Die Europäische Zentralbank (EZB) teilt nicht den zunehmenden Optimismus von Bankvolkswirten, dass dem scharfen Wirtschaftseinbruch eine kräftige Erholung folgen werde. Sie bezeichnet die Rezession als systemische Krise.
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FRANKFURT. Solchen Krisen folgten, der historischen Erfahrung zufolge, meist nicht die sonst üblichen kräftigen Aufschwünge. Vielmehr zögen sich solche Rezessionen länger hin und würden nur allmählich überwunden. Grafisch veranschaulicht, nehme die Wachstumskurve im Zeitablauf eher die Form eines U als eines V an.

Mit dieser Einschätzung, die sich auf empirische Untersuchungen von Wissenschaftlern gründet, setzt sich die EZB in Gegensatz zu einigen renommierten Volkswirten großer Banken, die immer zahlreicher einen kräftigen Aufschwung mit V-förmigem Verlauf diagnostizieren. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone mit rund vier Prozent so stark zurückgegangen sein wie zuletzt in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts.

Besonders optimistisch sind die Volkswirte der Deutschen Bank, die für nächstes Jahr ein Wachstum von 3,6 Prozent für die USA prognostizieren. Das ist gut ein Prozentpunkt mehr als die wichtigsten Finanzhäuser im Durchschnitt prognostizieren.

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