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11.07.2008 
Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Wissenschaft empfiehlt Verlängerung der Exzellenzinitiative

Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft haben empfohlen, die zunächst bis 2011 befristete Exzellenzinitiative für Spitzenforschung an deutschen Hochschulen zu verlängern.

Das Institut für Mikrobiologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde in der laufenden Exzellenzinitiative als förderungswürdig anerkannt. Foto: dpaLupe

Das Institut für Mikrobiologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena wurde in der laufenden Exzellenzinitiative als förderungswürdig anerkannt. Foto: dpa

HB BERLIN. Bei einer zweiten Wettbewerbsausschreibung sollen Mittelvergabe und Förderkriterien flexibler sein, heißt es in einem Eckpunktepapier, das Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft am Freitag in Berlin vorstellten. Ihre Eckpunkte verstehen die Organisationen als „Denkanstöße“ für die kommenden Verhandlungen von Bund und Ländern.

Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft forderten für die nächste Runde eine Aufstockung der Mittel um 20 bis 30 Prozent. Bislang werden für die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Politik und Wissenschaft gaben 2005 den Startschuss. Seit Oktober 2007 werden 39 Graduiertenschulen, 37 Exzellenzcluster und neun Zukunftskonzepte gefördert.

Forschungsministerium und Hochschulrektorenkonferenz hatten sich bereits für eine Fortsetzung der Initiative ausgesprochen. Von den 1,9 Milliarden Euro Kosten trägt drei Viertel der Bund, den Rest zahlen die Länder. Ziel ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Universitäten zu verbessern. Die Entscheidungen des ersten Wettbewerbs fielen in zwei Runden im Herbst 2006 und 2007.

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