Wohnungsmarkt
IG Bau will staatliche Umzugsprämie für Senioren

Weil der Umzug eine große Hürde ist, sitzen Senioren der IG Bau zufolge in ihren zu großen Wohnungen fest. Um solche Umzüge zu erleichtern, fordert die Gewerkschaft nun eine staatliche Prämie.
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BerlinSenioren in Ballungsräumen sollen nach Vorstellungen der IG BAU bis zu 5000 Euro staatliche Umzugsprämie für den Wechsel in kleinere Wohnungen bekommen. „Viele Senioren sitzen im Alter in ihren großen Wohnungen fest, viele Familien müssen dagegen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen. Diesen Missstand müssen wir beheben“, sagte Gewerkschaftschef Robert Feiger der „Bild“-Zeitung. Konkret schlug er vor, umzugswilligen Senioren für Umzugshelfer, Maklerkosten und Renovierung der alten Wohnung je nach Bedarf bis zu 5000 Euro staatliche Prämie zu bezahlen. Aus Berlin kommt Widerstand.

„Vielen Menschen wird im Alter, wenn Sie vielleicht auch alleinstehend sind, ihre Wohnung zu groß. Aber oft ist schon der Umzug eine zu große Hürde, sowohl finanziell als auch organisatorisch. Hier muss der Staat helfen“, meinte Feiger.

Diese Idee verweise zwar auf ein drängendes Problem, sagte Bauministerin Barbara Hendricks (SPD). Denn es gebe in der Tat zu wenig bezahlbaren Wohnraum für Familien mit Kindern. „Ich halte diesen Vorschlag aber nicht für geeignet, dieses Problem zu lösen.“ Besser sollte laut Hendricks der Umbau von altersgerechten Wohnungen, wie Änderungen am Grundriss oder die Teilung von Wohnungen, gefördert werden.

Der Bundestagsabgeordnete Karsten Möring (CDU) nannte den Gewerkschafts-Vorschlag ein „falsches Signal“, er trage nichts zur Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte bei. „Wir müssen gerade umgekehrt den Wohnungsbestand an die Bedürfnisse älterer Menschen anpassen.“

Der Chef des Sozialverbands SoVD, Adolf Bauer, nannte die Idee der IG Bau „im Einzelfall sinnvoll“. Er warnte jedoch: „Kein Mensch darf sich gezwungen fühlen, seine Wohnung räumen zu müssen.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Wohnungsmarkt: IG Bau will staatliche Umzugsprämie für Senioren"

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  • Welche Großfamilien sollen denn in diese großen Wohnungen einziehen? Die Deutsche Familie mit 1,3 KIndern? Wohl nicht.

    Daher ein unseriöser Vorschlag da es in Großstädten überwiegend Singel Haushalte gibt die sich immer mehr vermehren. Sonst vermehrt sich nichts bei uns Deutschen.

  • Die Gewerkschaftsbonzen sollten schon mal mit guten Beispiel voran gehen und ihre eigenen Immobilien in den feudalen und ruhigen Vororten räumen, die sicherlich auch zu groß ausgefallen sind.
    Anschließend können sie sich dann an den Rest der Bevölkerung wenden. Unmöglich diese linken Gutmenschen.

  • Wohnungsnot ist Folge der Massenzuwanderung


    Wohungsnot ist eine von vielen, vielen, vielen Negativfolgen der massenhaften Zwanderung, wie sie die gewollte Folge der Politik von CDU, SPD, Grünen, und Linkspartei ist.

    Hätte die IG Bau nur ein Mindestmaß an Gefühl für soziale Gerechtigkeit und ein ehrliches Interesse für die soziale Benachteiligen, Unterschichten und Arbeitnehmer würde sie diese ungerechte Politik kritisieren. Aber das hat diese Gewerkschaft, die ohnehin nur als Frontorganisation der etablierten Parteoen fungiert, ganz offenbar nicht. Stattdessen will man alte Menschen und Senioren aus ihren vermeintlich zu großen Häusern vertreiben.

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