Finanzminister Schäuble soll neuer Bundestagspräsident werden. CDU und CSU wollen ihn für dieses Amt vorschlagen. Damit wird es für Merkel leichter, den wichtigen Posten an einen Koalitionspartner zu vergeben.

Kommentare

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  • Ohne Herrn Dr. Schäuble wird es schwierig die Schattenhaushalte verschwinden zu lassen. Der Herr Minister hat mit Koffern angefangen und wurde vermutlich immer besser. Ich denke, nur Herr Merz könnte diese Reife erlangen.

  • Herr Peter Insam

    „Es bleibt zu hoffen, dass ein neuer Finanzminister dieser Aufgabe eher gerecht wird.“

    Das wird er gar nicht können. Denn wenn der von Ihnen erwähnte wirtschaftliche Rückgang kommt, dann haben wir noch viel mehr Sozial-Eindringlinge zu finanzieren. Bei der „Rückführungsquote“ die wir faktisch haben und an der diese machtpolitisch strukturierten Figuren sicher nichts entscheidendes ändern werden (da sind schon die Grünen vor), würde es Jahrzehnte dauern, die nicht in Sozialsysteme gehörenden „Neubürger“ kostenfrei auszufliegen, um zumindest einen Teil der wegbrechenden Steuereinnahmen zu reduzieren.

    Und die dann fehlende Finanzierbarkeit der Sozialkosten führt dann zu weiteren massiven Problemen.

    Diese zu erkennen dürfte wohl nicht allzu schwer sein.

  • Jetzt wird Schäuble von Merkel kaltgestellt. Als nächstes verrät sie ihre Partei an die Grünen.

  • Ab in den Boxring!

    Mal schauen wer die schlagkräftigsten Argumente hat!!!!

  • Damit ist Schäuble als Herr der Finanzen entmachtet und der Weg frei für eine europäische Transferunion mit vergemeinschafteter Schuldenwirtschaft , einem EU-Finanzministerium und einer Quasi-Regierung des Herrn Juncker nach Maßgabe von Herrn Macron.

  • "Ansonsten sehe ich hier ohne jedwede Schwarzmalerei düstere Zeiten auf uns zukommen."

    Yep wird passieren. Gut wer einen Plan B hat und rechtzeitig noch in Ruhe auswandert!!

  • Bei allem Respekt für die Schäuble-Befürworter als Finanzminister:
    Vergessen ist wohl die Tatsache, dass er wohl im Spendenskandal der CDU noch zu Kohls Zeiten verwickelt war und es trotzdem irgendwie geschafft hat, wieder einen doch recht lukrativen Posten zu bekommen.

    Übersehen wird leider auch, dass er aus der gesamtwirtschaftlichen Situation und der Tatsache, dass hierdurch die Steuereinnahmen auf Rekordhöhe gestiegen sind, nichts zum Abbau der Staatsverschuldung beigetragen hat. Die Gelder fließen wo auch immer hin, nur eben nicht in Infrastruktur, Schuldenabbau, Rücklagen. Möglichkeiten wären zur Genüge vorhanden gewesen. Diese einmalige Situation um für zukünftige Generationen einen wesentlichen Beitrag zu leisten, wurde sträflich vernachlässigt - sträflich deshalb, weil wir als Steuerzahler spätestens beim Rückgang der Wirtschaft sehen werden, wie toll er seiner Aufgabe als oberster Kassenwart nachgekommen ist.
    Es bleibt zu hoffen, dass ein neuer Finanzminister dieser Aufgabe eher gerecht wird. Ansonsten sehe ich hier ohne jedwede Schwarzmalerei düstere Zeiten auf uns zukommen.

  • Na logo 2021 wieder Groko

  • Mit der Neuvergabe des Finanzministerpostens soll garantiert die SPD geködert werden. GROKO die nächste!

  • Und noch eins, etwas bedeutenderes: Macron hätte lieber Schäuble als Finanzminister gehabt. Der hat bis jetzt noch jede Kröte von Merkel ohne Murren geschluckt und hinterher Grütze als Schokoladeverkauft. Lindner als Finanzminister ist m. E. von Merkel nicht so leicht manipulierbar. Er wird in Sachen Euro und alimentieren anderer Länder eher wieder auf deutsche Härte und Stabilität setzen.
    Im Prinzip hat er sogar das Format, sich wie Macron und Kurz in Österreich in Deutschland an die Spitze zu setzen. Wenn er es geschickt macht und Merkel auflaufen läßt. So bleibt es zu hoffen.

Mehr zu: Wolfgang Schäuble - Bundestagspräsident statt Finanzminister

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