Wolfgang Schäuble: „Das Schlimmste haben wir hinter uns“

Wolfgang Schäuble
„Das Schlimmste haben wir hinter uns“

Finanzminister Schäuble glaubt, dass die Euro-Zone das Schlimmste überstanden hat. Die Reformen in Europa hätten das Vertrauen der Märkte wieder hergestellt. Probleme sieht Schäuble im eigenen Land.
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Wildbad KreuthBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht in der Euro-Krise das Schlimmste überstanden. „Die Finanzmärkte fassen zunehmend Vertrauen in diese europäische Währung“, sagte der CDU-Politiker am Mittwochabend bei einer CSU-Klausur in Wildbad Kreuth. Die Anleihezinsen für Länder wie Spanien und Italien seien inzwischen nicht mehr so überzogen. Dies führe aber dazu, dass Zinsen für bisher als sichere Anlageländer geltende Staaten wie Deutschland stiegen. „Auch das ist ein Element, dass wir allmählich zu einer Normalisierung kommen.“ Der Finanzminister musste bei der jüngsten Versteigerung einer zehnjährigen Anleihe eine höhere Rendite in Kauf nehmen. Schäuble sagte weiter: „Wir sind auf einem guten Weg. Wenn wir den Weg fortsetzen, besteht viel Grund zu der Annahme, dass wir das Schlimmste hinter uns haben.“ Ein Zurücklehnen wäre aber falsch.

Der Finanzminister verwies auf die Fortschritte in den Krisenländern Irland, Portugal, Griechenland und Spanien. „Es spricht viel dafür, dass der Weg, den wir in den letzten Jahren gegangen sind, richtig und erfolgreich ist.“ Die Differenzen in den Lohnstückkosten seien etwa deutlich zurückgegangen. Irland und Portugal seien auf dem Weg, in diesem Jahr wieder Zugang zu den Finanzmärkten zu finden. Griechenland habe unter Samaras deutliche Anstrengungen unternommen. „Natürlich muss das alles auch erst aufgebaut werden. Das dauert Jahre.“

Schäuble sagte weiter, solide Finanzpolitik sei die beste Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum. Deutschland müsse den anderen Ländern in Europa beweisen, dass diese Politik der richtige Weg sei. „Wir sind im Vergleich zu allen anderen in Europa wirtschaftlich in einer stabilen Situation, in einem insgesamt schwierigen Umfeld“ - auch wenn sich der konjunkturelle Verlauf zuletzt eingetrübt habe.

Zum Ziel Bayerns, bis 2030 schuldenfrei zu sein, sagte der Bundesfinanzminister, er halte dies für realistisch. „Natürlich können wir im Bund nicht so schnell ganz frei von Schulden werden.“ Die größte Sorge mache ihm im Moment die Situation in Nordrhein-Westfalen. „Wenn sich Nordrhein-Westfalen in seiner Finanzpolitik so weiter entwickelt wie bisher, wird dies auch die Lage für andere schwierig machen.“

Kommentare zu " Wolfgang Schäuble: „Das Schlimmste haben wir hinter uns“"

Alle Kommentare

  • @Rechner

    Für "Schäublenddaxe": ich ziele auf die mögliche Veräusserung deutscher Goldreserven durch interessierte Parteikreise um "Leuna" ab.

    Ich fürchte, tapfrer Ritter der CDU Tafelrunde, ihnen fehlt es schlichtweg am globablen Überblick, vor allem im politischen Finanzsektor.

    Für deutsche Stiftungsparteigenossen empfehle ich dringend als Lektüre "Economist". So für die basics, um wetire kostspielige Goldmannahhilfestunden zu vermeiden.

  • Eine größere Täuschung, als "Sparschweinchen auf Rädern", haben wir noch nie erlebt. Dieser "Finanz-Gnom" riecht schon. Alles, was über seine senilen Lippen rutscht, ist gelogen !
    Aber er ist ja auch in bester Gesellschaft : sein Umfeld gibt auch schon lange nur noch Verwesungserscheinungen ab.
    Dieser korrumpierte SCHWARZ/GELBER -Haufen aus orientierungslosen Ossis, Staasi-Überbleibsel, schmarotzenden Christ-Sozialisten, die auf Kosten der Allgemeinheit ihr luxuriöses Beamtendasein genießen, hat schon lange keine Zukunft mehr : das Wahlvieh für diesen Verein besteht auch nur noch aus vergreisten Rentnern, die man mit Rentenängsten einlullt !

    Listening to the wind of change ! Es bricht eine neue Zeit an !

  • 'Casmaron' sagt
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    Ich bin für Meinungsfreiheit und ich akzeptiere andere Standpunkte.
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    Ich bin auch für Meinungsfreiheit.

    Das hat aber mit der Akzeptanz anderer Standpunkte nicht das geringste zu tun.

    Weshalb ich andere Standpunkte nur dann akzeptiere, wenn sie richtig sind.

    Was aber anderen nicht das Recht nimmt, ihre Fehlmeinungen zu äußern.

    +++

    'Casmaron' sagt
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    @Rechner, schreiben Sie uns doch mal kurz und knapp für was Sie stehen!
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    Für Freiheit und Deutschland.

  • O-Ton 'lensoes'
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    Lieber Rechner,

    eine Bitte, steck dir deinen Bund-future an dein Zahnpastaschäubleparteihütchen, schau neben deiner latenten Schäubleverblendung mal ganz genau auf GR, Zypern, Spanien, Portugal, spaeter Italien und Frankreich und dann: auf die Verschuldungslage Grossspruchdeutschland.
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    Das die Finanzmärkte zur "Verschuldungslage Grossspruchdeutschland" eine andere Auffassung haben als Sie scheint Sie ja stark zu verbittern.

    Wesgalb Sie hier mit dümmlichen Phantasiegebilden und Unterstellungen wie "Zahnpastaschäubleparteihütchen" um sich werfen.

    +++

    O-Ton 'lensoes'
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    Lieber Rechner,
    Warum wollt ihr denn nun gierige CDU Greifer-Griffel aufs Gold legen ?. Reicht euch "Raffskis" Leuna und die Vereinigungsgewinne nicht ?
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    Wie ärmlich!

    Aus ihrer Ecke ist doch der Ruf nach der Heimholung der Goldreserven erschallt.

    Wenn es jetzt gemacht wird, heißt es prompt "gierige CDU Greifer-Griffel aufs Gold legen".

    Wen wollen Sie mit derartig verlogener Propaganda eigentlich beeindrucken?

    ...

    Lesern die einen Grundschulabschluß im Fach Rechnen haben seien nochmal daran erinnert:

    Selbst bei einer Bewertung zu den derzeitigen recht luftigen Marktpreisen beträgt der Wert der Goldreserven ganze 135 Milliarden Euro. Und das sind mal gerade 5,2% eines jährlichen Bruttosozialprodukts Deutschlands.

    Nichtsdestotrotz sollte man die hohen Marktpreise zum Abbau des unproduktiven Goldvorrats nutzen.

    Auch Währungsreserven sollte man von überbewerteten in unterbewertete Assets umschichten.

    Jetzt Gold zu halten - oder gar zu kaufen - ist genauso unklug wie es vor 20 Jahren unklug war Gold zu verkaufen.

    Alles eine Frage des Preises.

  • 'Rainer_J' sagt
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    Jedes CDU-Mitglied ist in meinen Augen Abschaum der übelsten Sorte und sollte auch so behandelt werden.
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    mE sind ihre regelmäßigen Haßausbrüche pathologisch.

    Sie sollten das 'mal mit Ihrem Hausarzt besprechen.

  • 'Rainer_J' sagt
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    Jedes CDU-Mitglied ist in meinen Augen Abschaum der übelsten Sorte und sollte auch so behandelt werden.
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    mE sind ihre regelmäßigen Haßausbrüche pathologisch.

    Sie sollten das 'mal mit Ihrem Hausarzt besprechen.

  • @TraurigNachdenklich

    Sie haben wirklich nichts dazugelernt. Dann machen sie halt das Fenster zu, damit kein eisiger Wind durch ihre Spielzeugwelt weht.

    Die Unfähigkeit der Deutschen und besonders des Kanzlerwahlvereins CDU zu diskutieren, andere Meinungen zuzulassen und bei wichtigen Entscheidungen auch das Volk zu fragen (wie es in vielen Ländern selbstverständlich ist) hat zu diesem Euro-Desaster geführt!

    Zur Euroeinführung wurden Kritiker nicht ernst genommen und (wie von ihnen jetzt auch) in die rechte Ecke gestellt. Und jetzt? Jetzt haben wir wegen des Vollidioten Kohl folgendes: Target2, ESM, EFSF, EZB die unendlich Geld drucken will, illegaler STEP-Markt in Frankreich usw. usf. Und wer ist schuld? Keiner?

    Selbst jetzt sind sie davon überzeugt, dass eine Einheitsmeinung, die Beendigung der Diskussion und die Verschiebung der Macht zu seltsamen EUdSSR-Gestalten, von denen man nicht weiß aus welchem Loch sie warum gekrochen sind, das beste wäre. Nichts dazugelernt!

  • Meine Güte was wird hier für ein geistiger Müll abgelassen....traurig; die Redaktion sollte darüber nachdenken die Kommentarfunktion völlig abzuschaffen. das hat mit Demokatrie und Meinungsfreiheit echt nichts mehr zu tun...eher mit Unterwanderung von Rechts. Auf jeden Fall weiß ich nun, daß ich ich der Vergangenheit nichts verpasst habe, im gegenteil und daß ich in Zukunft das Forum weiterhin meiden werde. Schade

  • Was kommt, wenn es knallt? Die EUROGENFORCE

  • Systemgetreue Forenverwässerer sollten uns nicht weiter stören. Außer viel Bla Bla, welches hier Platz wegnimmt kann ich bei dem Herren nicht erkennen. Ich bin für Meinungsfreiheit und ich akzeptiere andere Standpunkte.

    @Rechner, schreiben Sie uns doch mal kurz und knapp für was Sie stehen!

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