Deutschland

_

Wolfgang Schäuble: Familiensplitting auch für Homo-Paare mit Kindern

Für Schwule und lesbische Paare will Finanzminister Wolfgang Schäuble keine Sonderbehandlung. Zumindest in Steuerfragen. Wer Verantwortung für Kinder übernehme, solle auch von den Steuervorteilen profitieren.

„Die französische Regierung weiß, was sie tun muss“: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dpa
„Die französische Regierung weiß, was sie tun muss“: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dpa

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich für ein Familiensplitting ausgesprochen, das auch schwule und lesbische Paare mit Kindern einschließt. „Die Steuervorteile müssen für alle Paare gelten, die Verantwortung für ihre Kinder übernehmen“, sagte Schäuble der „Rheinischen Post“.

Anzeige

Der Gesetzgeber müsse natürlich veränderte gesellschaftliche Realitäten anerkennen. Die Politik könne aber trotzdem Ehe und Familie besonders fördern. Über die steuerliche Gleichstellung von homosexuellen Paaren wird in der Union seit Monaten gestritten.

Das Bundesverfassungsgericht hatte die Rechte homosexueller Paare zur Adoption von Kindern ausgeweitet: Laut Urteil dürfen Schwule und Lesben, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, auch ein von ihrem Partner zuvor angenommenes Kind adoptieren. Ein weiteres Urteil zu eingetragenen Lebenspartnerschaften steht noch aus. Dabei geht es um die Klage zum Ehegattensplitting, das Eheleuten steuerliche Vorteile gewährt, Schwulen und Lesben in einer eingetragenen Partnerschaft aber nicht.

  • 09.05.2013, 22:53 UhrFrank3

    BGE und ALLE EINNAHMEN HAT JEDER FÜR sich ALS EINE SUMME ZU VERSTEUERN und JE MEHR UM SO HÖHER STEUERPROTZENDE und NICHT MEHR 42 % für MIT ARBEIT VERDIENTES GELD und MIT GELD VERDIENTES GELD NUR 25 % STEUER . DAS IST UNGERECHT UND FEHLFUNKTION VON GELD ALS NURNOCH IMMER MEHR ZUM GELDSELBSTZWECKGELD WERDEND WELCHES NIEMANDEN MEHR ALS KAUFKRAFT JEMALS DIENT .
    . . .
    STEUERTABELLE IST SEID 2005 FERTIG und BRINGT ARM und REICH IN ABHÄNGIGKEIT und HAT MORALWINKEL DER MIT VOLKSABSTIMMUNG FESTGELEGT WIRD . ALLES SCHON MAL GEZEIGT und ALS FUNKTIONIEREND BESTÄTIGT VON . . . ALSO GURT UND WÜRDE DEN MORALKAPITALISMUS DURCHSETZEN !! JA , NUR DURCH STEUERGESETZ . . . . ALLE BEGREIFEN ES und LERNEN ALLE IN SCHULE SCHON . . .
    Frank Frädrich MÖCHTE PATENT . . . GELD ?


    Gott
    Souverän sich .

  • 09.05.2013, 22:20 UhrSteuerKlasseEins

    Es ging bei der "Homo-Ehe" von Anfang an NUR um die Steuern!

    Man sollte einfach die staatliche Subventionierung der "Ehepaare" beenden, dann braucht man gar nicht mehr Diskutieren. Der Staat hat im Ehe-Geschaeft nichts zu suchen und soll sich auf seine eigentlichen Aufgaben (Schutz von Eigentum und Person) konzentrieren.

  • 09.05.2013, 12:10 UhrFrank3

    BEIM SPLITTING ABER BEGRENZT AUF HARTZ NIVEAU NACH OBEN HIN BEGRENZT ALS MAX . . .!! KEINER HAT STATT MEHR WERT ZU SEIN und ALS RECHT ihr MEHR ZUZUGESTEHEN , ALS ALLEN andren . STAAT HAT NICHT DAS RECHT WENN GERECHT ERTRÄUMT EINEM 100 000 € STEUERVORTEIL ZU GEBEN WEIL mit . . . VERHEIRATET IST und andere nur . . .
    GERECHT IST ZWAR NUR EIN ZIEL aber WEG DAHIN . . . .

    Gott
    Souverän sich .

  • Die aktuellen Top-Themen
Kalte Progression: Steuerrekord facht Debatte um Entlastung an

Steuerrekord facht Debatte um Entlastung an

Wann, wenn nicht jetzt sollen Bürger und Unternehmen entlastet werden? Angesichts sprudelnder Staatseinnahmen werden die Stimmen lauter, endlich die schleichenden Steuererhöhungen zurückzugeben. Die Regierung winkt ab.

Im Kaufhaus der Weltwirtschaft: Kuscheln mit China

Kuscheln mit China

Berlin und Peking wollen noch enger zusammenrücken, dafür tourt Wirtschaftsminister Gabriel mit Unternehmern durchs Land. Doch bei allem Lächeln tut sich konkret nur wenig. Nach wie vor gibt es große Differenzen.

Verschuldung: So steht es um Europas Sorgenkinder

So steht es um Europas Sorgenkinder

Es scheint aufwärts zu gehen mit Griechenland – das Defizit wächst nicht mehr ganz so stark. Wie steht es um Portugal, Irland und die anderen europäischen Krisenstaaten? Das zeigen Zahlen der Statistikbehörde Eurostat.