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„Mir tut jeder leid, der mein Englisch ertragen muss“

Wolfgang Schäuble
„Mir tut jeder leid, der mein Englisch ertragen muss“

Englisch ist für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble die Sprache der europäischen Einigung. Allerdings tut ihm persönlich jeder Leid, der sein eigenes schlechtes Englisch ertragen muss.
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BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) trägt seinen Kampf mit den Tücken des Englischen oft vor großem Publikum aus - und hat trotzdem ein klares Plädoyer für die Sprache des Inselnachbarn abgelegt. Er glaube, dass Englisch die Sprache der europäischen Einigung sein wird, sagte Schäuble der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Mir tut jeder leid, der mein Englisch ertragen muss“, fügte der 70-Jährige hinzu. „Aber schlecht gesprochenes Englisch ist schließlich eine der am meisten gesprochenen Sprachen der Welt.“

Schäubles Intonation des Englischen ist hörbar vom Tonfall seiner badischen Heimat geprägt. Defizite im Wortschatz traten kürzlich in großer Klarheit zu Tage, als Schäuble mit Blick auf die Lage in Griechenland feststellte: „I think ... there will no ... it will not happen, that there will be a Staatsbankrott in Greece.“

Der Christdemokrat verwies in dem Interview mit der Sonntagszeitung aber darauf, dass die meisten jungen Menschen in Europa Englisch verstünden. „Und in global agierenden Unternehmen wird auch nur noch Englisch gesprochen“, sagte er.

 

Kommentare zu "„Mir tut jeder leid, der mein Englisch ertragen muss“"

Alle Kommentare
  • *Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bleiben Sie sachlich.*

  • Irgendwann wird es hoffentlichso sein, daß auch in allen europäischen Institutionen nur noch Englisch gesprochen wird. Dann muß nicht immer jeder einzelne Gesetzentwurf, jede Ausführungs- oder Duchführungsverordnung in 18 Sprachen übersetzt werden. Das alles passiert ja auch nur wegen Frankreich, das immer noch nicht begriffen hat, daß Französisch niemals eine Weltsprache war und vor allem nie eine werden wird. Mehr Menschen in wirtschaftlich prosperierenden Ländern lernen Deutsch als Französisch, denn die Grande Nation ist seit Jahren auf dem Abstiegsgleis, wovor die Absolventen der Ecole National d´Administration aber nicht wissen wollen. Noch immer kämpft das offizielle Frankreich mehr um seine Sprache als das es Kraft in moderne Technologien etc. investiert. Nirgendwo in den Europäischen Institutionen steht irgendwas auf Deutsch, dem Land der Hauptzahler und dem bevölkerungsreichsten Land, immer alles auf Französisch, das ist einfach lächerlich. Statt Französich sollten unsere Gymnasiasten lieber Mandarin oder von mir aus auch Spanisch lernen. Die Zukunft der globalisierten Welt sieht aber ohnehin so aus, daß so gut wie jeder zwei Sprachen sprechen wird, die Heimatsprache zu Hause und mit Freunden, und Englisch, sobald man im Büro oder in der Behörde ist, und das ist auch gut so.
    Wenn man sieht wie wenig Englisch selbst die Jugend in den Südländern spricht, dann muß man sich nicht wundern, daß diese Jugend jetzt in Zeiten der Kriese auch im Ausland
    nur schwer einen Job bekommt, denn Englisch ist auch in deutschen Konzernen längst Mindestvorraussetzung für einen qualifizierten Job.
    Schöne Weihnachten wünscht Ihnen

    Uli Henkl

  • Uneingeschraenkte Zustimmung!

  • Sie zu ertragen Meister Schaeuble, ist eine Zumutung. Sie zerstoeren die Grundlage des Bleibens in Deutschland. Ihr Englisch ist noch das Beste an Ihnen. *Beitrag von der Redaktion editiert*

  • Englisch die Sprache der europäischen Einigung sein wird, sagte Schäuble.
    ---------------
    wer von den 27 Beitrittsländern,hat denn irgendwas
    mit England und deren Sprache zu schaffen.Zumal gerade
    die Engländer sich absondern von der Zwangsverbindung
    über den Euro.
    Dazu Herr Professor Stickel,Präsident der Europäischen Föderation nationaler Sprachinstitutionen:
    "Als alleinige Verkehrssprache in der EU wäre Englisch mit der Gefahr einer Diglossie verbunden, das heißt, einer funktionalen Zweisprachigkeit. Dabei würden irgendwann alle wichtigen Dinge in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik nur noch auf Englisch verhandelt. Für die übrigen Sprachen blieben eines schlechten Tages bloß noch die Domänen Familie, Freunde und Folklore übrig. Deshalb sollte auch in den Institutionen der EU auf dem Gebrauch von mehr als einer Arbeitssprache bestanden werden.
    Europas eigentlicher Reichtum besteht in seiner kulturellen Vielfalt. Und die beruht ganz wesentlich
    auf seiner sprachlichen Vielfalt. Die wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen und Traditionen der Europäer sind in ihren verschiedenen Sprachen bewahrt. In einer Einheitssprache würden sie nach und nach verloren gehen."
    Was der Schäuble alles bereit ist aufzugeben für dieses
    europäische Konstrukt,ist schon haarsträubend.

  • Meinetwegen dürfte er so schlecht englisch sprechen wie nur möglich, wenn er nur eine bessere Politik machen würde.
    Man denke nur an seine neusten "Sparvorschläge": Er weiß noch nicht einmal, daß Sparen heißt, die eigenen Ausgaben zu kürzen und nicht, Steuern zu erhöhen. Das ist eine schlimmere Unfähigkeit als schlechtes Englisch.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Das schlechte Englisch ist ja ein kleines Übel. Die haaresträubenden Aussagen und die damit verbundenen Aktivitäten dieses Herrn bezüglich der sogenannten Euro-Rettung (in der Realität Rettung der Gewinne der Hedge-Fonds)sind doch nicht zu überbieten.

  • Herrn Schäuble und Frau Merkel interessieren sich nicht für Hedge Fonds sondern das Wohl der Deutschen.

    Deutschland profitiert durch den schwachen Euro -und die zuvor in Deutschland von geleisteten Arbeitsmarktreformen- am meisten innerhalb der EU von der Krise.

    Durch einen Austritt Deutschlands aus der EWU wäre die Euro-Krise unmittelbar überwunden, aber die deutsche Arbeitslosigkeit wäre hoch. Der Bestand der EWU ist vor allem im Interesse Deutschlands.

  • Herr Schäuble, ihr schlechtes Englisch köne wir druchaus ertragen. Was wir nicht ertragen ist ihre schamlose, dreiste und dauerhafte Lüegrei in der Eurolrise - und das wider besseren Wissens. Ich bin fast 50 Jahre alt und verfolge die Pliti sehr genau. Noch nir hat ein deutscher Minister so schamlos und dauerhaft gelogen wie Sie. Mal sehen, ob mein Beitrag gelöscht wird. Ich, der ich die Wahrheit sage werde bestimmt gelöscht und Herr Schäuble, der schon so viele Lügen erzählt hat, den greift die Presse nciht an. Oder wie soll man das sonst nennen, was Herr Schäuble uns erzählt. Soll ich eine Liste erstellen mit den dreisten Lügen des Herrn Schäuble. Herr Wulff wurde von der Presse öffentlcih demontiert und auseinadergenommen - dabei hat er uns weniger geschadet und weniger gelogen als Herr Schäuble.

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